
Das australische Radio National befaßte sich in der Sendereihe “All in the mind” im vergangenen Monat mit einem lange zurückliegenden Vorfall. Im Jahre 1964 war eine junge Frau in New York auf dem Heimweg in einer lange andauernden Messerattacke grausam ermordet worden. Bei der Untersuchung des Verbrechens stellte sich heraus, daß der Vorgang von nicht weniger als 38 Zeugen wahrgenommen worden war. Niemand von ihnen hatte die Polizei gerufen, die Ambulance erst, als alles zu spät war. Psychologen haben dieses Verhalten untersucht und den Begriff “Bystander Effect” dafür eingeführt.
Unser ökumenischer Kulturkreis hat vor längerer Zeit die Verfilmung von Carl Zuckmayers Drama “Der Teufels General” zum Thema gehabt. Im Dialog kam dieser Satz vor:
“Das Böse ist in der Welt, weil zuviel Geschwiegen wird”
Der ansonsten als freundlich und geduldig geschilderte Jesus von Nazareth hat zornig die Tische der Händler und Wechsler umgestossen, als das Haus Gottes durch Geschäftemacher entweiht wurde.
Der türkische Dichter Nazim Hikmet hat dieses Thema auf seine Weise aufgegriffen, als er schrieb:
“Wenn ich nicht brenne, wenn Du nicht brennst, wenn er nicht brennt, wenn wir nicht brennen: Wer soll denn dann die Welt erleuchten?”
Wer das Kreuz des auferstandenen Christus auf sich nehmen will, kann kein Bystander sein.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 5. Dezember 2008
in Wort zum Alltag |
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- 14.12.2008 11:00 Uhr Martin Luther Kirche Familiengottesdienst
- 14.12.2008 15:00 Uhr Lutherische Kirche Springwood
- 21.12.2008 15:00 Uhr Gosford
- 23.12.2008 18:30 Uhr Allambie
- 24.12.2008 16:00 Uhr Gnadenfreikirche Chester Hill
- 24.12.2008 17:00 Uhr Martin Luther Kirche Sydney
- 24.12.2008 23:00 Uhr Martin Luther Kirche Sydney
- 25.12.2008 08:30 Uhr Gnadenfreikirche Chester Hill
- 25.12.2008 11:00 Uhr Martin Luther Kirche Sydney
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eingestellt von Mathias Burbach am 4. Dezember 2008
in Gottesdienste, Termine |
Jetzt haben wir auch endlich eine Bildergalerie. Der Weihnachtsbasar war der Auslöser. Gerhard und Andres hatten reichlich Bilder gemacht und userem Editor für das Internetportal zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Schauen Sie sich doch einfach mal hier um.

eingestellt von Mathias Burbach am 4. Dezember 2008
in Allgemein |

Der Adventskranz hat seinen Ursprung im Rauhen Haus, einer diakonischen Erziehungsanstalt in Hamburg. Sie wurde 1833 von dem evangelischen Pfarrer Johann Hinrich Wichern (1808-1881) eingerichtet, um bedürftigen und heimatlosen Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts erhellte erstmals ein Adventskranz mit 24 Lichtern den Betsaal des Rauhen Hauses. Für die Sonntage gab es große Lichter, für die Wochentage kleine. Anfangs waren nur die umgebenden Wände mit Tannengrün geschmückt, später auch der Kranz selbst.
Der Lichterkranz verbreitete sich zunächst in vorwiegend protestantischen Städten. Der Kranz wurde zunehmend von der Ober- und Mittelschicht in die häusliche Gestaltung der Adventszeit eingeführt und war bald darauf in fast allen protestantischen Häusern zu finden. In katholischen Gebieten wurde er erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebräuchlich.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat es sich im Rauhen Haus eingebürgert, auf einem unter der Decke hängenden Kranz 24 Lichter anzubringen. Für die Sonntage gab es große Lichter, für die Wochentage kleine. Anfangs waren nur die umgebenden Wände mit Tannengrün geschmückt, später auch der Kranz selbst.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 3. Dezember 2008
in Advent |
Auch in diesem Jahr lockte der Weihnachtsmarkt der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde wieder viele Besucher an, trotz des anfangs schlechten Wetters. Im Laufe des Tages wurde es aber immer sonniger und auch in den Gesichtern der Besucher konnte man die Freude über das schöne Fest und die vielen Bekannten, die man teilweise schon recht lange nicht mehr gesehen hatte, deutlich ansehen. Ein reichhaltiges Angebot an deutschen Lebensmitteln, deutscher Weihnachtsdekoration, Töpferwaren und deutschen Second-Hand Büchern wurde von den Besuchern rasch angenommen und man schlenderte so gemütlich über den Weihnachtsmarkt.

Hier können Sie weiter lesen »
eingestellt von Mathias Burbach am 2. Dezember 2008
in Advent |
eingestellt von Dorothea Preis am 1. Dezember 2008
in Church Services, Termine |
eingestellt von Angelika Rehnert am 1. Dezember 2008
in Gottesdienste, Termine |

Die vier Sonntage im Advent unterstreichen den doppelten Charakter des Wartens: Warten auf die Ankunft (lat. adventus) Jesu und Warten auf seine erhoffte Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet so die weihnachtliche Vorgeschichte: 1. Advent: Einzug Jesu in Jerusalem, 2. Advent: Wiederkunft Christi, 3. Advent: Johannes der Täufer (Vorläufer Jesu), 4. Advent; Maria (Mutter Jesu). An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz entzündet. Viele Menschen besuchen einen Adventsbasar oder einen Weihnachtsmarkt, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
Die Adventszeit hat ihren Namen von dem lateinischen Wort adventus (= Ankunft). Sie ist die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Christen denken dabei an die Ankunft Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Zugleich lenkt die Adventszeit den Blick in die Zukunft - auf die Wiederkehr Jesu am Ende der Zeit. Die Adventszeit beginnt am vierten Sonntag vor dem 25. Dezember. Sie dauert in der Regel vier Wochen. Wenn der 24. Dezember auf einen Sonntag fällt, ist sie lediglich drei Wochen lang. Jeder der Adventssonntage steht unter einem bestimmten Thema. Am ersten Sonntag im Advent lautet es “Der kommende Herr” (Matthäus 21,1-9).
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 30. November 2008
in Advent |