Evangelisch in Sydney

Church Service on the 28th September 2008

19th Sunday after Trinitatis
Sunday, 28th September 2008,
at 8:30 AM at the Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
at 11:00 AM at the Martin Luther Kirche in Sydney CBD
at 3:00 PM at the Allambie Lutheran Homes
The readings can be found in Ephesians 4, 22-32
and in Mark 2, 1-12
The sermon is based on Exodus 34, 4-10

eingestellt von Mathias Burbach am 22. September 2008
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Gottesdienst am 28. September 2008

19. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, den 28. September 2008,
um 8:30 Uhr in der Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
um 11:00 Uhr in der Martin Luther Kirche in Sydney CBD
um 15:00 Uhr im Allambie Lutheran Homes
Die Lesungen stehen im Epheser 4, 22-32
und im Markus 2, 1-12
Die Predigt basiert auf dem 2.Mose 34, 4-10

eingestellt von Mathias Burbach am 22. September 2008
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Luther Senioren stellen sich vor

Wir sind die Luther Senioren und treffen uns jeden 1. Dienstag im Monat in der Martin-Luther-Stube um 12:00 Uhr für 2 Stunden. Ab 11:00 Uhr ist schon immer jemand da zum vorbereiten. Bei Kaffee (selbstverständlich Filterkaffee) und Tee verzehren wir bei netter Unterhaltung unser mitgebrachtes Mittagsbrot. Kuchen gibt es auch, gestiftet vom derweiligen Geburtagskind. Wir lesen kleine mitgebrachte Geschichten vor und schmücken den Tag mit Liedern aus. Unser Pastor bringt seine “Kunigunde” (Gitarre) mit und da klingen unsere Stimmen gleich nochmal so gut. 1-bis 2 mal im Jahr machen wir einen gemeinsamen Ausflug mit unserer Schwesterngemeinde in Chester Hill, und wir haben immer recht viel Freude und Spass miteinander. Das nächste Treffen ist am 7. Oktober, da machen wir eine Hafenrundfahrt mit Seafoodbuffet. Zum Jahresende erfreuen wir uns immer an einer netten Weihnachtsfeier. Kommt – und macht mit, neue Mitglieder sind sehr herzlich willkommen, vielleicht bringt der eine oder andere auch mal neue Ideen mit. Kommt – und sehet!

eingestellt von Inge Müller am 20. September 2008
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Tod eines Strassentrinkers

Ich schaue gern gelegentlich in die Online-Ausgabe des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel hinein. Heute hat eine sehr ausführliche Geschichte den obigen Titel. Ein 33jähriger tschechischer Obdachloser wurde in Mannheim tot in seinem Schlafsack auf dem Rangierbahnhof gefunden, gestorben durch Alkoholmissbrauch (siehe auch hier). Der Tod dieses Menschen hat in Mannheim und nun weit darüber hinaus ein grosses Echo gefunden. Blumen werden an seinem Bettelplatz an einer Litfasssäule vor dem Hauptbahnhof niedergelegt. Ein Taxifahrer befestigte einen Zettel mit der Aufschrift “Du warst ein guter Mensch”.
Mich erinnert dieses Geschehen an meine mehrjährige Mitarbeit in der Göttinger Bahnhofsmission. Nur ein Bruchteil der von uns betreuten Menschen waren Reisende, die anderen waren Obdachlose, psychisch Kranke, Suchtabhängige usw. . Friedrich von Bodelschwingh, der Begründer der Betheler Anstalten, nannte sie “unsere Brüder von der Landstrasse”.
Von manchem unserer Besucher erfuhr ich die Lebensgeschichte. Einer beschenkte immer die Fahrschüler, die in unserem Haus zwischen Gleis 4 und 5 auf ihre Züge warteten. Er hatte Ehefrau und alle drei Kinder bei einem Verkehrsunfall verloren, Ursache genug, um aus dem Gleis zu geraten. Menschen, die unsere Zuwendung brauchen, sind mitten unter uns. Wir dürfen bitten um offene Herzen und hilfreiches Tun.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 19. September 2008
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Eröffnungsfeier der GISS oder “Pfarrer in Flammen”

Also ich, Gerhard Löhr, sass 18 Stunden vorher noch in Bali zwischen Reisfeldern und jetzt es ist Samstagmittag (wie man mir erzählt der erste warme Tag in Sydney seit Monaten). Ich bin soeben auf dem Gelände der neugebauten deutschen Schule, höre bayrisch angehauchte Musik vom Synthesyser, sehe Teller mit Sauerkraut und Bratwurst … was ist falsch im Universum denke ich kurz, um mich dann zu besinnen:
Das grosse Einweihungsfest der deutschen internationalen Schule in Sydney möchte zeigen, wie sehr sich die Schule über das neue Haus, die neue Gegend und bald hoffentlich auch neue Schüler freut und hat gross eingeladen. Auch mich, der mit Freundin nach Australien und mit dem Ehepaar Koenig hier her zum „Grand Opening“ kam.
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eingestellt von Gerhard Löhr am 16. September 2008
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Unser Seniorenheim bietet einen neuen Lebensstil

Ruhig gelegen und umgeben von wunderschönen Gartenanlagen mit Aussichten auf die Manly Dam Reserve, Chatswood und die City Silhouette.
Dies ist eine ausgezeichnete Lage. Der bequeme Zugang zu öffentilichen Verkehrsmitteln ermöglicht es, Warringah Mall, Manly, Chatswood oder die Stadt  mit Leichtigkeit zu erreichen.
1- oder 2-Schlafzimmer Wohnungen stehen zur Auswahl mit modernen Küchen-ausstattungen, kombinierten Badezimmer/Waschküchen und Balkonen. Jede Wohnung ist mit Wollteppichen, automatischen Sonnenschutzvorrichtungen und Jalousien ausge-stattet. Auch an Vorrichtungen für behinderte Menschen und Parkplätze ist gedacht worden.
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eingestellt von Hermann Simon am 15. September 2008
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Versöhnungsgemeinde in Santiago de Chile

Pfarrer in der der ev.-luther. Versöhnungsgemeinde in Santiago de Chile:
„So seid ihr nun Botschafter an Christi statt…“ ermahnt Paulus seine Korinther. Und er fordert sie auf, Versöhnung zu leben.
Meine Gemeinde in Santiago de Chile hat sich bei ihrer Gründung im Jahre 1975 bewusst den Namen Versöhnungsgemeinde gegeben. Der Anspruch dessen, was Paulus anmahnt, war Motivation in einer schwierigen Zeit der chilenischen Geschichte.
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eingestellt von Mathias Burbach am 13. September 2008
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Nur von Freunden …

Die letzten 15 Jahre in Deutschland habe ich in der schönen Universitätssstadt Göttingen gelebt. In der Nahe meiner Wohnung gab es ein griechisches Lokal, das ich gern besuchte. Nach einem halben Dutzend Reisen in das Land hatte ich neben seiner Kultur auch dessen Küche schätzen gelernt. Für Stratos und Evangelos, die beiden Brüder-Eigentümer, wurde ich als “Dimitri” ein guter Freund.
An einem Freitagabend war das Lokal gesteckt voll, auch an meinem Tisch waren alle vier Plätze besetzt. Zum erstenmal war ich total enttäuscht von dem Gebotenen . Zum Bezahlen ging ich zu Stratos an die Theke. Ich sagte ihm ohne die Mithörmöglichkeit anderer Gäste: “Das Kaninchen war halb roh, die Auberginen ein einziger Matsch, der rosa Retsina war pinkelwarm.”
Er verschwand ohne ein einziges Wort, kam mit einer Flasche Wein für mich zurück und sagte einen einzigen Satz:

“Nur von Freunden erfährt man die Wahrheit”

Ich habe diesen Satz nie vergessen und manchmal über ihn nachgedacht, ihn auch schon in der einen oder anderen Predigt zitiert. Ja, so sollte es sein, dass man sich als Freunde die Wahrheit auch dann sagen kann, wenn es im Einzelfall einmal wehtun sollte. Man kann, vielleicht soll sie sagen, weil man sie aus Freundschaft sagt. Nicht zum Beschädigen oder Zerstören, sondern zum Helfen und Heilen. Manchmal mag es so sein, dass man die gute Absicht der unangenehmen Wahrheit nicht sofort erkennt, doch dann, nach ihrem Begreifen, wird die Freundschaft gestärkt durch die Wahrheit.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 12. September 2008
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