Evangelisch in Sydney

Reformationstag

Mit dem Reformationstag am 31. Oktober gedenken wir eines Mannes, dessen Einsicht und Mut die Welt verändert haben. Pastor Sam Simpfendörfer, Freund unserer Gemeinde, hat es einmal in eine sowohl kurze als auch treffende Formulierung gebracht: “Martin Luther rediscovered the Bible!” Ca. ein Jahrhundert vorher war der Tscheche Jan Hus, trotz vorher versprochenen freien Geleites, auf dem Konzil von Konstanz öffentlich verbrannt worden. Luther wusste um das Risiko der Wiederentdeckung der Bibel auch und gerade gegen seine römische Kirche.
Als er am 18. Februar 1546 in seiner Geburtsstadt Eisleben gestorben war, fand man in seinem Sterbezimmer den letzten von ihm geschriebenen Text. Er war sehr knapp und lautete:

“Wir sind Bettler, das ist wahr”

Ein Mensch mit einer auch heute noch kaum fassbaren Lebensleistung sieht sich als Bettler, als eine Person mit leeren Händen. Er wusste auch, was und von wem er bitten wollte/musste. Er wollte nicht um Geld und Gut bitten, sondern um Gnade und Barmherzigkeit aus den Händen Gottes, des liebenden Vaters. So wie der Bettler auf gute Gaben wohltätiger Menschen angewiesen ist, so jedes Kind Gottes von unserem gemeinsamen Vater im Himmel. Gottes Versprechen und Gabe an uns ist seine erbarmende Liebe in all unserer Fehlerhaftigkeit. Darauf dürfen wir auch heute zusammen mit Martin Luther vertrauen.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 31. Oktober 2008
in Wort zum Alltag | 0 Kommentare

Vorkämpfer der Reformation

Der Württemberger Erhard Schnepf verteidigte den Glauben

Erhard Schnepf (1495-1558) gehört zu den Wegbereitern der Reformation. Der streitbare Lutheraner hat sich sein Leben lang aus Überzeugung kompromisslos für seinen Glauben eingesetzt: in Reichsstädten, in Hessen, in Nassau und in Württemberg. Am 1. November 1495 wurde er geboren, an seinem 63. Geburtstag ist er vor 450 Jahren in Jena gestorben.

Der Schuhmachersohn aus der Reichsstadt Heilbronn studierte erst in Erfurt, ab 1511 in Heidelberg zuerst Jura, später Theologie. Für die Sache der Reformation soll er sich entschieden haben unter dem Eindruck der Heidelberger Disputation – dem berühmten Streitgespräch, bei dem Martin Luther im April 1518 seine Überzeugung öffentlich verteidigte. Tatsache ist, dass Schnepf schon zwei Jahre später als 25-Jähriger im württembergischen Weinsberg evangelischer Prediger war. Dort ist heute das evangelische Gemeindehaus nach ihm benannt.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 29. Oktober 2008
in Reformation | 0 Kommentare

Church Service on the 2nd November 2008

 

24th Sunday after Trinitatis
Sunday, 2nd November 2008,
at 8:30 AM at the Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
at 11:00 AM at the Martin Luther Kirche in Sydney CBD
The readings can be found in Colossians 1, 9-20
and in Matthew 9, 18-26
The sermon is based on Ecclesiastes 3, 1-14

eingestellt von Mathias Burbach am 27. Oktober 2008
in Church Services, Termine | 0 Kommentare

Gottesdienst am 2. November 2008

24. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, den 2. November 2008,
um 8:30 Uhr in der Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
um 11:00 Uhr in der Martin Luther Kirche in Sydney CBD
Die Lesungen stehen im Kolosser 1, 9-20
und im Matthäus 9, 18-26
Die Predigt basiert auf dem Prediger 3, 1-14

eingestellt von Mathias Burbach am 27. Oktober 2008
in Gottesdienste, Termine | 0 Kommentare

Spielt Gott Rugby?

Vor zehn Jahren gewann die Mannschaft von Fiji ein internationales Rugby-Turnier in Hongkong. Sie schlugen dabei sowohl die Mannschaft von Australien als auch Neuseeland. Die Trikots der Mannschaft aus Fiji trugen einen eher ungewöhnlichen Text, nämlich dieses Wort aus Philipper 4, 13:

“Ich  vermag  alles  durch  den,  der mich  mächtig  macht, Christus”.

Ich erlebte diese Geschichte in Fiji und damit auch den Jubel der sportbegeisterten Bevölkerung. Zuerst hatte ich durchaus gelinde Zweifel, ob man ein solches Bibelwort bei einer solchen Gelegenheit verwenden sollte. Dann las ich in der Zeitung einen Kommentar von Mannschaftskapitän Serevi zu diesem Geschehen. Er hatte gesagt:

“Ich  habe  Gott  gebeten,  uns  zu  führen,  in  Sieg  wie  in  Niederlage”.

Dieser Satz hat meine Zweifel vom Tisch gewischt. Hier war ein Mensch, dem in jedem Fall seine Gottesbeziehung wichtig war, nicht nur in einer Stunde im Gottesdienst am Sonntag, sondern im Geschehen jeden Tages. Mehr noch: hier war ein Mensch, der sich in allem Geschehen mit Gott verbinden wollte und verbunden wusste, der sich Gottes Führung in jedem Fall anvertraün wollte. Das macht mir Serevi und das Geschehen um ihn und seine Mannschaft unvergesslich.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 24. Oktober 2008
in Wort zum Alltag | 0 Kommentare

Die 10 Gebote

Mose hat sie mit auf den Weg bekommen, als er das Volk Israel aus Ägypten führte. Denn die Freiheit braucht Regeln. Schriftsteller wissen das auch. Sie können sich zwar ausdenken, was sie wollen. Aber in jeder guten Geschichte gibt es mindestens einen Konflikt, literarische Figuren brechen Regeln, das ist sozusagen ihr Beruf. Die chrismon-Redaktion hat zehn Autoren um Erzählungen gebeten. Wilhelm Genazino, Arno Geiger, Annette Mingels, Maxim Biller und andere nehmen sich jeweils ein Gebot vor.

Doris Dörrie hat sich für das erste entschieden – nicht unbedingt das leichteste, weder für eine Geschichte noch im richtigen Leben. Die Illustrationen stammen von Paola Piglia, einer italienischen Künstlerin, die in London lebt. Sie hat sich auf ihre eigene Weise mit dem Thema auseinandergesetzt: frei und fantasievoll

Die vollständige Artikelserie “Die 10 Gebote” finden Sie auf den Internetseiten des evangelischen Online Magazins chrismon.de hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 23. Oktober 2008
in Allgemein | 0 Kommentare

Segen – Die unsichtbare Kraft

Früher haben sie die Menschen ein Leben lang begleitet: die Segensgebete am Morgen und Abend, vor dem Essen und auf Reisen, bei Willkommen und Abschied. Aber irgendwie ist er wohl aus der Mode gekommen, der Segen. Nur manchmal taucht er noch auf, in allgemeinen Redensarten: Wenn es zum Beispiel nach wochenlanger Dürre endlich regnet, dann schreibt sogar die örtliche Presse, der Regen sei ein Segen für die Landwirtschaft.

Segen: uralter Ausdruck des Wissens, dass das menschliche Leben zerbrechlich ist. Dass Planung und Machbarkeit Grenzen haben. Dass niemand über sein Schicksal wirklich verfügen kann. Wir sind auf Gottes gutes Geleit angewiesen. Zwar schafft es der römische päpstliche Segen „urbi et orbi“ immer noch regelmäßig in die Tagesschau, aber im Alltag spielt Segen so gut wie keine Rolle mehr. Er verträgt sich nicht mit dem Bild, das viele Menschen gerne von sich haben: aufgeklärt und vernünftig, stark und selbstbewusst.

Den vollständigen Artikel von Oberkirchenrat Dr. Joachim Schmidt finden Sie auf den Internetseiten des Magazins echt hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 21. Oktober 2008
in Allgemein | 0 Kommentare

Church Service on the 26th October 2008

23rd Sunday after Trinitatis
Sunday, 26th October 2008,
at 8:30 AM at the Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
at 11:00 AM at the Martin Luther Kirche in Sydney CBD
at 3:00 PM at the Allambie Lutheran Homes
The readings can be found in Philippians 3, 17-21
and in Matthew 22, 15-22
The sermon is based on Genesis 18, 20-33

eingestellt von Mathias Burbach am 20. Oktober 2008
in Church Services, Termine | 0 Kommentare