Evangelisch in Sydney

Ewigkeitssonntag

Ewigkeitssonntag

Der kommende Sonntag ist der letzte des Kirchenjahres. Früher benutzte man die Bezeichnung “Totensonntag” für ihn. Die jetzt übliche Benennung “Ewigkeitssonntag” finde ich viel angemessener. In unseren Gottesdiensten werden wir gedenkend die Namen derjenigen aus unserer Mitte verlesen, deren irdische Zeit im vergangenen Jahr ein Ende gefunden hat.
Auf einem Flug von Frankfurt nach Manila fand ich in einer Zeitung eine Danksagung anlässlich eines Trauerfalles. Sie enthielt diesen von Ernest Hemingway stammenden Text:

“Bedenkt, dass sie eine schöne Zeit gehabt hat und das nichts dadurch besser wird, wenn man es tausendmal hat. Nur wenige Menschen sind wirklich je lebendig. Und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man liebt, ist jemals tot.”

Vielleicht müssen wir uns bei jedem noch so schmerzvollen Abschied daran erinnern, dass es ein Abschied auf Zeit ist. Mich persönlich hat neben dem Neuen Testament nichts mehr geprägt als das Werk des ostpreussischen Dichters Ernst Wiechert. In seinem Roman “Das einfache Leben” schrieb er:

“Zu den Liebenden kommt alles zurück, auch die Toten.”

eingestellt von Dietrich Rehnert am 21. November 2008
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Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember

Vorfreude Smily

Rhythmus gehört zum Leben der Menschen. Dies weiß nicht nur die Bibel, sondern das haben Menschen seit Jahrhunderten erfahren: Es tut gut, mit abgegrenzten Zeiten, mit Rhythmen, die unser Leben gliedern, zu leben. Sie geben Zeit zum Aufatmen, sie geben der Seele Raum zum Innehalten und Entspannen. Es gibt einen Rhythmus des Lebens, einen Rhythmus des Jahres, einen Rhythmus des Tages. Seit Jahrhunderten ist dieser Rhythmus für viele von der christlichen Tradition geprägt.

Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit des Jahres. Es ist eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung. Nach dem Ewigkeitssonntag (Totensonntag) ist für vier Wochen Raum, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Doch manche wollen aus den vier Wochen fünf, sechs oder mehr machen. An manchen Orten sind bereits Mitte November Straßen und Geschäfte weihnachtlich geschmückt. Worauf sollen wir uns eigentlich noch freuen, wenn der Lebkuchen schon ab August auf dem Tisch steht, alles immer gleich verfügbar und damit beliebig ist?

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 18. November 2008
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Church Service on the 23rd November 2008

Eternity Sunday with sacraments
Sunday, 23rd November 2008,
at 8:30 AM at the Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
at 11:00 AM at the Martin Luther Kirche in Sydney CBD
The readings can be found in Revelation 21, 1-7
and in Matthew 25, 1-13
The sermon is based on 2. Peter 3, 3-13

eingestellt von Mathias Burbach am 17. November 2008
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Gottesdienst am 23. November 2008

Ewigkeitssonntag mit Abendmahl
Sonntag, den 23. November 2008,
um 8:30 Uhr in der Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
um 11:00 Uhr in der Martin Luther Kirche in Sydney CBD
Die Lesungen stehen im Offenbarung 21, 1-7
und im Matthäus 25, 1-13
Die Predigt basiert auf dem 2. Petrus 3, 3-13

eingestellt von Mathias Burbach am 17. November 2008
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Kulturkreis trifft sich im November 2008

Auf einen ganz besonderen Abend können sich die Mitglieder und Freunde des ökumenischen Kulturkreises der deutschsprachigen Kirchengemeinden freuen. Am Mittwoch, den 19. November 2008 um 20 Uhr im katholisches Gemeindezentrum in Croydon (112 Edwin Street North) wird Reginald St. Leon, mit seiner Frau Isabell Mitglied unserer Gemeinde, Gastreferent sein. Sein Thema lautet:

“Eine Schule in China“

Vor Jahren hatte man in der „International Grammar School“ in Sydney eine chinesische Delegation zu Besuch gehabt. Aus diesem Kontakt entstand die gemeinsame Absicht der Gründung einer zweisprachigen Schule im südlichen China, deren Schaffung inzwischen mit Mitteln der australischen Bundesregierung massiv unterstützt wird. Von diesem erstaunlichen Vorhaben wird unser Gastredner nun ausführlich berichten.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 15. November 2008
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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

In dem ökumenischen Jahrbuch “Mit der Bibel durch das Jahr”, es bringt Besinnungen zu den täglichen Bibeltexten, fand ich diesen Satz:

“Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom”

Er hat mich auf Dauer nachdenklich gemacht. In diesem Bild ist von Mut die Rede, auch von Kraft, die nötig ist, gegen den Strom zu schwimmen. Die Welt ist wie sie ist, weil das Schwimmen mit dem Strom weder Mut noch Kraft kostet, dabei aber auch nichts verändert im Sinne einer Besserung.
In Briefen  von Theodor Fontane fand ich dazu diese Passage:
“Der Mut, den wir einzig und allein brauchen können, ist das Resultat der Liebe, der Pflicht, des Rechtsgefühls, der Begeisterung und der Ehre. Er ist nicht angeboren, sondern er wird, er wächst.”
Dieser Mut muss in Dietrich Bonhoeffer gewachsen sein, als er sich dem Unrechtsregime im Dritten Reich entgegenstellte. Er nannte es:

“Dem Rad in die Speichen greifen”

und verlor dabei sein Leben. Das riskieren wir nicht, wenn wir in veränderbaren Situationen des Alltags gegen den Strom schwimmen.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 14. November 2008
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Ersaufen lassen?

So hatte man sich im Hause Noah die Sache nicht vorgestellt. Der gewaltige Kahn, den der Alte in Auftrag gegeben hatte, ließ Komfort vermissen. Statt dessen: Laderäume, als ob man alle Reichtümer dieser Erde davonschaffen sollte. „Die Tiere müssen auch mit“, hatte der Alte auf Nachfragen gebrummelt. Die Familie hatte mal wieder nichts verstanden und dachte sich ihren Teil. Schon die Sache mit der großen Flut war so eine spinnerte Idee. Aber jetzt noch die Tiere mitnehmen, und zwar möglichst alle? Falls die Flut tatsächlich käme, hätten sie das Boot. Ein paar Ziegen und Schafe würden reichen. Lasst doch den Rest ersaufen!

Die uralte Geschichte von Noah und der großen Arche aus dem sechsten Kapitel des ersten Mosesbuches kennt heute noch jedes Kind. Bei den ebenso beliebten wie putzigen Bildern, wie unter der Anleitung Noahs die Tiere vom Elefanten bis zur Spitzmaus paarweise die Arche entern, gerät aber ein Gedanke regelmäßig in Vergessenheit: Warum eigentlich haben damals nicht nur die Menschen ihre Haut gerettet – wo sie das doch sonst immer tun?

Den vollständigen Artikel von Oberkirchenrat Dr. Joachim Schmidt finden Sie auf den Internetseiten des Magazins echt hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 13. November 2008
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Weihnachtsbasar 2008

Die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche Sydney und der
Deutsch-Australische Hilfsverein laden zu ihrem
jährlichen Weihnachtsbasar ein. Er findet statt am

Samstag, den 29. November 2008 von 9:30 bis 14:30 Uhr

in und um die Gnadenfrei Kirche in Chester Hill
(10 Gurney Road)

Programm:

10.30 Uhr Offizielle Begrüßung
11.00 Uhr St. Nikolaus kommt
11.30 Uhr Spiele für Kinder

Folgende Spezialitäten/Aktionen werden im
Rahmen unseres Weihachtsbasars angeboten:

  • Deutsche Wurstwaren, deutsche Backwaren, und weitere
    deutschen Lebensmittel
  • Stollen, Lebkuchen und viele andere
    Weihnachtsspezialitäten
  • Holzspielzeug und Weihnachtsdekoration aus
    Deutschland importiert
  • Eine große Auswahl an selbstgemachten
    europäischen Kuchenspezialitäten, Salaten und
    Würstchen
  • Tausende deutscher Second Hand Bücher
  • plus viele weitere Spezialitäten und
    besondere Artikel zu kaufen
  • Hüpfburg und Spiele für die Kinder
  • Live Musik

eingestellt von Mathias Burbach am 12. November 2008
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