
Heiland ist die Übersetzung für das griechische Wort “sotèr”, bzw. das lateinische Wort “salvator” (Erlöser, Retter). Es ist abgeleitet vom althochdeutschen Wort “heilen”, retten. So wird Jesus Christus als der Retter der Welt bezeichnet, was im Weihnachtsevangelium (Lukas 2) als Frohe Botschaft den Menschen zugesagt wird: “Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren.”
Martin Luther hat in seiner Bibelübersetzung das lateinische Wort “salvator” bzw. das griechische Wort “sotèr” mit “Heiland” (von althochdeutsch heilen, retten) wiedergegeben. Im Neuen Testament kennzeichnet der Begriff Jesus als Bringer von Heil, Hilfe und Rettung. Im Alten Testament, wie auch in Lukas 1,47, wird Gott als “Heiland” bezeichnet. In den Evangelien kommt das Wort “sotér”, übersetzt als Heiland, nur fünf Mal vor (Lukas 1,47; Lukas 2,11; Lukas 2,30; Lukas 3,6; Johannes 4,42).
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 25. Dezember 2008
in Weihnachten |

Der Heilige Abend im Familienkreis gehört für viele zu den schönsten Stunden des Jahres. Schon in der Reformationszeit verlagerte sich der Mitternachtsgottesdienst auf den Vorabend und dann weiter auf den Nachmittag. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium (Kapitel 2). In Krippenspielen und mit festlichem Chorgesang wird die Geburt Jesu gefeiert, die Menschwerdung Gottes. Eine große Vielfalt regionaler Prägungen und Familientraditionen sind im Laufe der Jahrhunderte entstanden.
Der Heilige Abend im Familienkreis ist für viele Menschen die schönste Stunde des Jahresfestkreises. Doch ist die Tatsache, dass Weihnachten mit der Bescherung am Abend des 24. Dezember gefeiert wird, eine recht neue Entwicklung. Sie beruht auf der liturgischen Regel, dass alle großen Feste eine Vigil besitzen müssten, eine Art Nachtwache, in der man sich betend und wachend auf das bevorstehende Fest vorbereitet. Dabei spielt die im jüdisch-christlichen Kulturkreis überlieferte Idee eine Rolle, dass ein Tag bereits am Vorabend mit Einbruch der Dunkelheit beginnt.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 24. Dezember 2008
in Weihnachten |

Wir sind mitten drin. Die Adventszeit ist da und die Weihnachtstage und der Jahreswechsel kommen immer näher. Wieder einmal ist es uns geschenkt, diese besondere Zeit im Jahresablauf zu erleben. Die vier Kerzen am Adventskranz werden nacheinander angezündet und wir können entdecken, wie das Licht von Weihnachten immer mehr um sich greift und hoffentlich die Dunkelheit in manchen Herzen vertreibt.
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eingestellt von Dirk Wnendt am 23. Dezember 2008
in Angedacht ... |
Die neuen Kirchlichen Nachrichten für Dezember 2008, Januar & Februar 2009 sind erschienen. Sie stehen als Download hier bereit (1,10 MB).
eingestellt von Mathias Burbach am 22. Dezember 2008
in Gemeindebriefe (PDF) |
eingestellt von Mathias Burbach am 22. Dezember 2008
in Church Services, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 22. Dezember 2008
in Gottesdienste, Termine |
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Ein Anruf von einer jungen Familie hier in Sydney mit der Bitte, doch irgendwie am Heiligen Abend einen Familiengottesdienst für Familien mit kleinen Kindern anzubieten, da sowohl die Uhrzeit unseres Weihnachtsgottesdienstes in der Lutherkirche (17.00Uhr), als auch die Masse der Gottesdienstbesucher für die Kleinen zu viel sei, war der Auslöser für Pfarrer Wnendt, einen Familiengottesdienst für Minis mit ihren Familien zu organisieren. Pfarrer Wnendt denkt da an Kinder so bis ca 1. Klasse. Er sagt aber auch, daß wir ja alle Kinder Gottes sind und manchmal tut es auch den Älteren gut, wieder zu den Basisdingen von Weihnachten zurückzukommen. Der Gottesdienst wird am 24. Dezember um 14.00 Uhr in der neuen Community Hall in Allambie Lutheran Homes, 3 Martin Luther Place , Allambie Heights stattfinden. Parkplätze sind genug direkt vor der Kapelle vorhanden. Wir werden einen ca. halbstündigen Weihnachtsgottesdienst feiern und dabei die Weihnachtsgeschichte “erleben”.
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eingestellt von Dorothea Preis am 20. Dezember 2008
in Gottesdienste, Termine |
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In ihrem letzten grossen Roman “Michaela” benutzt die deutsche Schriftstellerin Ina Seidel eine eigenartige Formulierung. Da wird
“Der verborgene Mensch des Herzens”
erwähnt. Was mag sie damit gemeint haben? Verbergen wir unser wirkliches Herz im Alltag? Haben wir Sorge, dass andere Menschen uns ins Herz schauen
können? Bei meinem Nachdenken über diese Formulierung kam ich auf das Gegenbild: Kinder sind nicht so. Von da an war es nur ein winziger Schritt zu jenem Jesus-Wort:
“So Ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet Ihr nicht das Reich Gottes schauen!”
Müssen wir vielleicht wieder lernen von der Offenheit von Kindern? Kinder können uns verändern. Von einer guten Freundin, begeisterter Kindergärtnerin, schrieb ich einmal:
“Wenn sie erzählt von den Kindern dort,
dann leuchtet es auf in ihrem Gesicht:
dann wird sie ein Kind.”
Vielleicht können wir ja mit der Vorfreude und Offenheit von Kindern in das Christfest gehen. |
eingestellt von Dietrich Rehnert am 19. Dezember 2008
in Wort zum Alltag |