
Das weihnachtliche Gebäck ist in Mitteldeutschland schon seit dem Jahr 1329 bekannt, und zwar in Naumburg. Dort sollen die Bäcker von ihrem Bischof ein Zunftprivileg erhalten haben. Als Dank bekam der Bischof jedes Jahr zwei Stollen. 1474 ist der Stollen erstmals urkundlich als Christbrot erwähnt worden und gilt seitdem als lukratives Handelsobjekt.
Die Bezeichnungen Christ- und Weihnachtsstollen haben sich erst entwickelt, als man ihn bewusst mit dem Weihnachtsfest in Verbindung setzte. Über die Form und die weiße Bepuderung des Stollens wurden Vermutungen angestellt. Lange wurde der Christstollen für eine Nachbildung des Jesuskindes gehalten. Der weiße Zuckerguss wurde als Windel interpretiert.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 18. Dezember 2008
in Advent |

Das frage ich mich jedes Jahr auf’s Neue. Was macht sie aus? Wo findet man sie? Und was überhaupt ist Advent? In diesem Jahr erlebte ich im ökumenischen Kulturkreis die jährliche Adventsfeier.
Bei Kerzenlicht, standen ein paar leckere Kleinigkeiten: Kekse, Stollen, Dominosteine auf dem Tisch, und eine Runde von ca. 20 Leuten hatte sich im regnerischen Sydney auf den Weg gemacht, vielleicht ja auch mit der obigen Frage auf den Lippen.
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eingestellt von Gerhard Löhr am 17. Dezember 2008
in Advent, Kulturkreis |
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Seit kurzem gibt es in der Deutschen Evang.-Lutherischen Kirchengemeinde in Sydney eine Motorradgruppe, die sich Luther Angels nennt. Am vergangenen Samstag, den 13. Dezember 2008 ging es zur ersten Tour in den Süden von Sydney. Man traf sich um 9:30 Uhr am Eingang zum Royal National Park und fuhr zunächst durch den Park nach Otford. Wegen des vielen Regens am Freitag war die ganze Vegetation sehr grün und es roch nach Eukalyptusbäumen. In Otford angekommen gab es Morning Tea und eine herrliche Aussicht auf die Küste gen Norden & Süden. Entlang der spektakulären Küstenstraße und der neugebauten Brücke vor Clifton ging es bis nach Thirroul und dann hinauf über den gewundenen Bulli Pass zum Southern Freeway. Das Teilstück über die Autobahn zählte zwar nicht zu den Höhepunkten der Tour, brachte uns aber dem Macquarie Pass näher, einer weiteren tollen Straße mit vielen geschwungen Kurven, die Motorradfahrer nunmal so sehr mögen. In Robertson gab es Mittagessen im lokalen Bistro. Dort enstand auch die folgende Aufnahme:

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eingestellt von Mathias Burbach am 16. Dezember 2008
in Luther Angels |
eingestellt von Mathias Burbach am 15. Dezember 2008
in Church Services, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 15. Dezember 2008
in Gottesdienste, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 15. Dezember 2008
in Gottesdienste, Termine |

Beim vorwiegend in Skandinavien verbreiteten Brauch der Luzienbraut trägt am Morgen des 13. Dezember das älteste Mädchen der Familie einen Kranz aus Preiselbeerzweigen mit brennenden Kerzen. Sie ist bekleidet mit einem langen, weißen Kleid und einer Lichterkrone auf dem Kopf. Ihre Begleiter sind Mädchen und Jungen, die ebenfalls weiße Gewänder tragen. Sie wecken alle Familienmitglieder und bringen ihnen Frühstück ans Bett.
Der Gedenktag der Lucia (*286, +304) ist in Deutschland heute so gut wie unbekannt. Sie muss schon seit dem 4. bzw. 5. Jahrhundert verehrt worden sein, wie eine Grabinschrift in Syrakus aus dieser Zeit dokumentiert. Verehrt wurde und wird eine jungfräuliche Märtyrerin aus Syrakus, einer Stadt auf Sizilien. Der Luzien-Kult soll sich über Italien nach Frankreich, Spanien und Südosten Europas verbreitet haben. In Italien zählt “Lucia” als Volksheilige. Aber auch in Skandinavien sind am Luzientag viele Lichtbräuche populär, die auf die bevorstehende Wintersonnenwende hinweisen.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 13. Dezember 2008
in Advent |

Zu Beginn des Jahres haben mir gute Freunde in den Blue Mountains einen dicken Band mit den Tagebüchern von Leo Tolstoi geschenkt. Er hat sie von 1847 bis in sein Todesjahr 1910 geschrieben. Sie führten zu einer neuen Beschäftigung mit dem beeindruckenden Werk dieses erstaunlichen Menschen. Dabei fand ich u.a. diesen Text:
Wer die Lehre Christi begreift,
hat dasselbe Gefühl wie ein Vogel,
der bis dahin nicht wußte,
daß er Flügel besitzt
und nun plötzlich begreift,
daß er fliegen, frei sein kann
und nichts mehr zu fürchten braucht.
Ich fühlte mich erinnert an Martin Luther’s Schrift “Von der Freiheit eines Christenmenschen“. Wir alle haben Klötze in uns, die uns am Fliegen im Glauben hindern: vielleicht Einsamkeit, Krankheit, wirtschaftliche Probleme, was immer. Die Adler in den Felsen auf der Halbinsel Sinai schubsen ihre Jungen aus dem Horst, wenn sie meinen, daß sie entwickelt genug sind. Sie fangen sie auf, wenn der erste Flugversuch mißlingt. Als Christen können wir auf die Kraft Gottes vertrauen bei unseren Flugversuchen im Glauben. Beginnen müssen wir selbst.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 12. Dezember 2008
in Wort zum Alltag |