
Na, wie waren Weihnachten, Neujahr, der Urlaub und die Ferien? Haben Sie alles gut überstanden? Ist die Urlaubswäsche schon gewaschen, die Bilder vom Strand im Computer drinnen, das Hirn wieder auf Arbeitsmodus eingestellt, damit uns der „normale“ Alltag wieder hat? Für mich klingt das nach wie vor ziemlich ungewohnt. Irgendwie bekomme ich Weihnachten und Neujahr und dann gleich die große Urlaubszeit nicht so richtig zusammen. Es klingt für mich immer noch sehr komisch und auf den Kopf gestellt, aber wir sind ja „down under“!
Für mich ist der Anfang eines Jahres immer sehr spannend. An Silvester hab ich mir heuer beim Feuerwerk an der Harbour Bridge gedacht: „Was wird das Jahr wohl so bringen? Wie wird mein Leben am 31. Dezember 2009 ausschauen, wo werden wir als Gemeinde sein? In welchen Situationen werde ich Gottes unbegrenzte Möglichkeiten dringend brauchen, weil meine kleinen „Dirk-Fähigkeiten“ einfach nicht ausreichen und gut genug sind?
In solchen Momenten würde ich immer mal gerne in die Zukunft schauen wollen und würde gerne wissen wollen, wie mein Leben so in einem Jahr, in 5, 10, 20 oder 30 Jahren wohl aussehen wird.
Ein Jahr pausieren könnte ich mir mal ganz gut vorstellen, damit ich vielleicht wieder das Gefühl habe, bei mir selber zu sein. Einfach nur mal länger Zeit haben, um alles so richtig in Ruhe zu überdenken, alles zu ordnen, was mich beschäftigt.
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eingestellt von Dirk Wnendt am 28. Februar 2009
in Angedacht ... |

Bei einem Besuch in den “Lutheran Archives” in Adelaide stieß ich auf Berichte der ersten deutschen lutherischen Missionare im zentralaustralischen Hermannsburg. Einer schrieb von seinen Erfahrungen mit dem Volk der Aranda. Er habe ihnen eines Tages die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus erzählen wollen. Damit sei er aber gescheitert, weil die Aboriginals keine Wörter für “arm” und “reich” besaßen. Aufgrund ihrer gemeinschaftlichen Lebensweise hatte es keinen Bedarf für diese Wörter gegeben. Auch nicht für “bitte” und “danke”, da ihre Kultur des generell praktizierten Teilens sie unnötig machte.
Mich hat diese Beobachtung bis heute nachdenklich gemacht, denn wir beurteilen ein Volk, seine Kultur, meistens nach der technischen Leistungsfähigkeit, nicht nach der sozialen Organisation, die doch so sein sollte, daß alle Menschen, alle Kinder Gottes, eine angemessene Lebensqualität erfahren könnten. Davon sind wir weit entfernt, zwischen den Völkern und innerhalb der Völker. Vielleicht können wir ja von den Aranda lernen.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 27. Februar 2009
in Wort zum Alltag |
Die neuen Kirchlichen Nachrichten für März & April 2009 sind erschienen. Sie stehen als Download hier bereit (894 KB).
eingestellt von Mathias Burbach am 26. Februar 2009
in Gemeindebriefe (PDF) |

Seit November 2007 gelten neue Bestimmungen für die Ausstellung von deutschen Reisepässen, die nun auch biometrische Informationen beinhalten (z.B. Fingerabdruck). Das Generalkonsulat in Sydney weißt auf diese neuen Bestimmungen hin und bittet alle Deutsche, die sich in Australien um die Ausstellung eines neuen Reisepasses bemühen wollen die Informationsseite der deutschen Botschaft in Canberra zu nutzen. Für Detailfragen sollte man sich an das Generalkonsulat wenden, entweder per Telefon (Tel. 9327 9624) schriftlich (13 Trelawney Street, Woollahra) oder per Kontaktformular auf der Website des Generalkonsulats.
eingestellt von Mathias Burbach am 25. Februar 2009
in Allgemein |
Enno Haaks ist seit Januar 2001 Pastor in Santiago de Chile an der evangelisch-lutherischen Versöhnungsgemeinde

Was habe ich Anfang Januar unter meinem Talar geschwitzt! Gerne hätten wir Beatriz, unser jüngstes Gemeindemitglied, im Freien getauft, aber leider steht im Pastoratsgarten kein Swimmingpool. In Santiago de Chile ist jetzt Hochsommer. Von Weihnachten bis Ende Februar haben wir Sommerferien.
Beatriz’ Taufe war am ersten Sonntag im neuen Jahr. Gleich danach fuhr ich mit über 30 Kindern und Jugendlichen ins Sommerlager ans Meer. Diese Freizeit ist auch ohne Werbung immer schnell ausgebucht. Diesmal ging es um das, was der Hebräerbrief die “Wolke der Zeugen” nennt. Um die Menschen, die ihren Glauben überzeugend gelebt haben. Um Vorbilder wie den heiligen Laurentius, um Elisabeth von Thüringen, Dietrich Bonhoeffer.
Wir sind eine engagierte, eine lebendige Gemeinde. Und Santiago ist eine anstrengende, schnell wachsende Stadt. Vor wenigen Jahren wurden die Stadtautobahn ausgebaut und das Metronetz erweitert. Das Leben hat sich dadurch noch einmal beschleunigt. Sechs Millionen Menschen sollen hier inzwischen leben, fast jeder zweite Chilene. “Santiago ist Chile und Chile ist Santiago”, sagen die Leute. Alles konzentriert sich auf die Hauptstadt in der Mitte dieses langgestreckten Landes am Pazifik. Santiago ist Verkehrsknotenpunkt, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, das übrige Land ist eher dünn besiedelt. Alle Probleme finden sich in konzentrierter Form in der Metropole: Umweltverschmutzung, wachsende Kriminalität und große soziale Unterschiede. Es heißt, man könne im reichen Norden der Stadt leben, ohne jemals die völlig andere chilenische Realität im Süden der Stadt gesehen zu haben. Meine kleine Gemeinde hat sich mit dieser Ungerechtigkeit nie abgefunden.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD – Auslandsgemeinden hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 25. Februar 2009
in Christliches aus aller Welt |
Am Sonntag, dem 22. Februar 2009, fand die feierliche Eröffnung der neuen Einrichtungen im Allambie Heights Village (vormals Allambie Lutheran Homes) statt. Diese neuen Einrichtungen sind die Mehrzweckhalle, die auch mit ihrem speziellen Altarraum als Kaplle bei den Gottesdiensten dient. Sie wird aber auch für Feste der Bewohner genutzt, wie bei schon bei mehreren Geburtstagsfeiern und einem Luch für die Voluntäre zu erfahren war. Des weiteren wurde ein Block so umgebaut, daß er speziell auf die Bedürfnisse von Dementia-Kranken zugeschnitten ist. Das Angebot von Räumen im hostel wurde erweitert und neue self-care units hinzugefügt.
Die Eröffnung fand in Gegenwart des Schirmherren von Allambie, dem deutschen Botschafter Herrn Dr Michael Witter, und seiner Frau, sowie dem deutschen General-Konsul, Herrn Hans Gnodtke, und dessen Frau statt.
Der Festakt stand unter der sachkundigen Leitung von Frau Wendy Kramer, Vorstandsmitglied von Allambie. Frau Helene Sonntag, als langjährigste Bewohnerin von Allambie, die ja auch in unserer Gemeinde allseits bekannt und beliebt ist, überreichte den Frauen der beiden Ehrengäste Blumensträusse zur Begrüssung.
Herr Rudolf Barth, Vorstandsvorsitzender von Allambie, hieß alle Anwesenden herzlich willkommen. Er wies hin auf die Probleme, die alle Bewohner während der Bauzeit erlebt haben. Er dankte auch allen, die zum Erfolg des Bauprojektes beigetragen hatten.
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eingestellt von Dorothea Preis am 24. Februar 2009
in Allgemein |
eingestellt von Mathias Burbach am 23. Februar 2009
in Church Services, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 23. Februar 2009
in Gottesdienste, Termine |