Maismehl für Simbabwe
“Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.” Lukas 18, 27
Bericht von Pastor Mario Lucchesi über eine erste Lebensmittelhilfslieferung von Namibia nach Simbabwe:
“Beim Weltkongress der Auslandspfarrer im Juli 2008 in Berlin hatte ich erstmals Kontakt mir Klaus Peter Edinger, dem deutschsprachigen Pfarrer in Harare (Simbabwe). Damals zeichnete sich schon ab, dass Simbabwe auf eine Hungersnot zusteuert. Wir kamen überein, dass die Kirchen im südlichen Afrika versuchen sollten, mit Nahrungsmitteln zu helfen, wenn dies nötig sein würde. Als sich gegen Ende des Jahres die Situation zuspitzte, berieten wir im Pfarrkonvent unserer Kirche (Deutsche Ev.-Luth. Kirche in Namibia), was wir unternehmen könnten.
Durch persönliche Kontakte und nach vielen Telefonaten konnte eine Kirchenälteste der Gemeinde, Ilona Bolleurs aus Tsumeb, eine Transportfirma und einen Maismehllieferanten gewinnen, die sich bereit erklärten, zu sehr günstigen Konditionen den Transport zu übernehmen. Besonders kam uns zustatten, dass nach wie vor große Mengen Zucker aus Simbabwe nach Namibia importiert werden. So können die Sattelschlepper, die ohnehin zwischen Simbabwe und Namibia unterwegs sind, auf der Hinfahrt unsere Maismehllieferung laden. Auf diese Weise konnten die Transportkosten sehr gering gehalten werden. Dennoch übersteigen die Kosten dafür die finanziellen Möglichkeiten unserer kleinen Gemeinden. So schickte ich einen Hilferuf an Bischof Wolfgang Huber, den Bischof meiner Heimatkirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz. Nach wenigen Tagen kam die freudige Nachricht, dass umgehend 10.000 € bereitgestellt werden.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD – Auslandsgemeinden hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 4. März 2009
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