Evangelisch in Sydney

Klartext von Wolfgang Huber

EKD-Delegation reiste in die Türkei

Und ewig ruft der Muezzin. Unüberhörbar laut. Das Gelände des ehrwürdigen ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel liegt in direkter Reichweite mehrerer Moscheen und damit in deren akustischen Fadenkreuz. So besteht wenig Gefahr, dass Patriarch Bartholomäos I. vergisst, dass seine orthodoxen Christen in der heutigen Türkei eine verschwindend kleine Minderheit von wenigen tausend Menschen sind. Zwar ist der Patriarch Oberhaupt von etwa 3,5 Millionen orthodoxen Christen, aber die meisten leben außerhalb der Türkei in anderen europäischen Ländern, unter anderem etwa 400.000 in Deutschland.

Der Patriarch, der den Titel „Seine Allheiligkeit“ trägt, empfing am 13. März den Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Wolfgang Huber, samt einer Delegation der EKD, der u.a. Präses Nikolaus Schneider und Marlehn Thieme, Auslandsbischof Martin Schindehütte sowie der EKD-Bevollmächtigte Bernhard Felmberg angehörten. Das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christen weltweit dankte den deutschen Gästen für ihren Besuch, der eine “große Hilfe und wichtige Unterstützung» sei.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 19. März 2009
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