Greed is not an avenue – Need is
Seit Wochen und Monaten beobachten wir weltweit mit zunehmendem Entsetzen die Wirtschaftskrise, deren Talsohle vermutlich noch lange nicht erreicht ist. Sie ist die Folge einer von den USA ausgehenden Finanzkrise mit mehr oder weniger kriminellem Hintergrund. Grenzenlose Gier nach immer mehr Geld hat einen Zusammenbruch bewirkt, der von Fachleuten seit mindestens fünf Jahren vorausgesagt wurde.
Ich fühle mich bei dem allen an einen zentralen Satz erinnert, den ein Referent vor unserem ökumenischen Kulturkreis vor Jahren benutzt hatte. Er lautete:
“Greed is not an avenue – Need is”
Wenn das Zahlenwerk der Welt auf ein statistisches Dorf mit 100 Menschen reduziert würde, gäbe es in diesem Dorf 6 US-Amerikaner. Sie würden über 69% des Reichtums verfügen. Sie geben mehr für die Verteidigung dieses Reichtums aus, als die anderen 94 zum Leben zur Verfügung haben. Eine solche Welt kann nicht Gottes Wille sein und auch nicht der unsere.
Ich wünsche uns Kraft und Mut zur Veränderung dort, wo wir verändern können. Von chinesischen Christen ist dieses kurze Gebet überliefert:
“Guter Gott: Verändere diese Welt und fange heute bei mir an!”
eingestellt von Dietrich Rehnert am 20. März 2009
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