Evangelisch in Sydney

Bericht vom ersten UFuffies Treffen

U50 Gruppe

Am Sonntagabend, den 29. März 2009, war es so weit daß sich der neue UFuffies Kreis zum ersten Mal treffen konnte. Wir versammelten uns im Gemeindehaus der Chester Hill Kirche und lernten uns erstmal gut kennen bei einem hausgemachten Abendbrot. Das machte das Kennenlernen etwas einfacher und als erstes Thema war erstmal was wir eigendlich als Kreis erreichen wollen. Das Zusammentreffen in Gottes Namen um unseren eigenen Glauben durch guten Gedankenaustausch besser kennenzulernen war an erster Stelle gemeint, zusammen mit dem Singen von Liedern und fröhlichem Beisammensein. Als kleines leichtes Einführungsthema haben wir dann die historische Entwicklung der kompletten Bibel vorgenommen, und dabei auch kurz das Leben Martin Luthers erörtert. Wir stellten fest daß uns allen die Luther Übersetzung recht geläufig und irgendwie heimisch war, ob sie aus einer echten 450 Jahre alten Bibel vorgelesen wurde oder von einer SD Card auf einem PDA, aber wir fanden auch sehr interessant allein wie viele Versionen der Bibel es allein nur im Deutschen gibt, und daß uns einige Versionen besser ansprachen als andere. Luthers Leben in diesem Zusammenhang durchzugehen war schon höchst interessant. Alles in allem war es wirklich ein Abend an dem wir sehr sehr viel lernen konnten, und sicherlich Einiges davon nochmal wiederholen müßten… Es war ein gelungener Abend!

eingestellt von Tilmann Rust am 31. März 2009
in UFuffies | 6 Kommentare

Das zweite Gebot

10 Gebote

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen.

Ich habe mir nie eine Platte von Madonna gekauft. Ich stand eher auf Talking Heads und Sakkos mit überdimensionalen Schulterpolstern. Never change your outfit, so it’s easier for people to recognize you. Ändere nie dein Outfit, dann erkennen dich die Leute besser. Dieser Satz der Talking Heads überzeugte mich damals mehr als heute – was wiederum mit Madonna zu tun hat.
Einmal bin ich mit Madonna Boot gefahren. Nicht mit der echten, sondern mit einer ihrer Provinzkopien, Verkäuferin in einem Bregenzer Modegeschäft. Sie war die Freundin meines besten Kumpels, und der Kumpel durfte oder musste – da blickte ich nicht ganz durch – während der Ferien für vier Wochen nach London. Den letzten Abend verbrachten wir zu dritt am See, wo die Eltern des Freundes, reiche Leute, ein kleines Sommerhaus besaßen. Ich hatte mit Geld aus meinem Ferialjob eine Flasche Sekt gekauft und war den Weg mit dem Fahrrad gekommen, so dass die Hälfte des Sekts aus der Flasche sprang, noch ehe wir mit den Gläsern zur Stelle waren. Anschließend saßen wir auf der Ufermauer, von wo sich der familieneigene Bootssteg in den See streckte, und schlürften den lauwarmen Rest, wir Freunde in Badehosen und Madonna ausstaffiert wie ihr Idol zu Zeiten von “Like a Virgin”: jede Menge brauner Haare, die von blonden Strähnen und einem weißen Band durchzogen waren, massenhaft Ketten mit Kreuzen um den Hals und ein Kleid, das sehr nach Unterwäsche aussah. Vom Kassettenrekorder liefen Madonnas Lieblingslieder, dazu tranken und redeten wir, hauptsächlich über unsere Zukunft.

Den vollständigen Artikel von Arno Geiger finden Sie auf den Internetseiten des evangelischen Online Magazins chrismon.de hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 31. März 2009
in 10 Gebote | 0 Kommentare