Von Helfern und Beinah-Helfern
Auf einem Kalenderblatt fand ich den folgenden Spruch des Tages. Er stammt von der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach:
“Man kann nicht allen helfen”, sagt der Engherzige und – hilft keinem.’
Ich kenne eine Menge Gründe für das Nicht-Helfen. Bei genauerem Hinsehen hat keiner von ihnen wirklich Bestand.
Der allgemeine Begriff von Sünde, heute ein durchaus unbeliebtes Wort, ist das Tun von Bösem, Verbotenem, Strafwürdigem.
Ich halte dieses Verständnis für eindeutig zu eng.
Für mich ist “Sünde” auch das ungetane Gute. Zum Gutestun haben wir an jedem neuen Tag vielfältige Möglichkeiten. Es fängt mit einem Lächeln für einen anderen Menschen an.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 24. April 2009
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