Evangelisch in Sydney

Trost nach einer Hiobsbotschaft

Hiob Der Herr hat’s gegeben,
der Herr hat’s genommen.
Der Name des Herrn sei gelobt.

Ich habe lebenslang das Wort des Hiob in einer entsetzlichen Verlustsituation immer bewundert. Es spricht sich so leicht aus. Nun schreibe ich es zwei Tage nach der Trauerfeier für meine geliebte Frau. Ein schöner Traum ist beendet, eine persönliche Welt von liebevollstem Miteinander von einer Minute zur anderen zusammengebrochen.
Was bleibt? Einmal die Zusage Jesu: “Ich lebe und ihr sollt auch leben!” Zum anderen der Gedanke daran, daß ihr jahrelanges Leiden, im Verwandten- und Freundeskreis oft genug erlebt, erspart geblieben ist. Zuletzt die von Herzen kommende Anteilnahme vieler Freunde.
An diesem Morgen fand ich den folgenden Jesaja-Text in den Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:

“Herr, laß mich wieder genesen und leben!”

Vielleicht hilft anderen Menschen und mir selbst dazu das Pfingstfest an diesem Sonntag, das Kommen des Heiligen Geistes. Jesus hat ihn als Tröster nach seinem Fortgang bezeichnet. Ich wünsche ihn allen, die ihn besonders brauchen.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 29. Mai 2009
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Eugen Roth “zu Gast” beim Kulturkreis

Eugen Roth

Letzte Woche Mittwoch fand der Treff des ökumenischen Kulturkrieses im Monat Mai in Croydon statt. Der Abend war im Andenken an Angelika doch sehr fröhlich, den beim Eugen Roth Zuhören können einem kaum andere Gedanken kommen. Es war eine sehr positive Reflektion auf alle diese täglichen kleinen Schwierigkeiten die uns so begegnen, mit ungeheuer geschickten Sprachanspielungen die diese Situationen humoristisch verkörpern. Daß dies alles Zeitlos ist, ist dabei überraschend und dadurch auch wirklich erheiternd.

Hier sind ein paar Höhepunkte die wir an diesem Abend erwähnt haben:

Probleme
Ein Jungeselle, hartgesotten,
Kann leicht der weichern Menschen spotten,
Die, büßend ihre Fleischessünden,
Nachgeben und Familien gründen.
Allein reist einer unbehindert;
Doch was tut einer, der bekindert?
Leicht wär es, sie daheim zu lassen -
Hätt man nur wen, drauf aufzupassen!
Entschließt man sich, sie mitzunehmen,
Gibt’s eine Fülle von Problemen,
Wie man es geldlich macht und nervlich.
Und Wankelmut ist ganz verwerflich.
Ja, wer gebunden kind- und keglich,
Braucht Schwung – sonst wird er unbeweglich.

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eingestellt von Tilmann Rust am 28. Mai 2009
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Elmar Goldzahn und das verlorene Schaf

Teilnehmer

Am letzten Sonntag fand der Familiengottesdienst im Monat Mai 2009 statt. Zunächst hatten wir geplant uns im Garigal Nationalpark zu treffen, aber der viele Regen in den Tagen davor sorgte für ein Umdenken. Wir wichen aus auf Allambie Village, unsere Seniorenwohnresidenz in Allambie Heights.

Elmar Goldzahn

Als speziellen Gast durften wir Elmar Goldzahn begrüßen, der auf seiner Schatzsuche zum ersten Mal in Australien war. Hier können Sie weiter lesen »

eingestellt von Mathias Burbach am 27. Mai 2009
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Das zehnte Gebot

10 Gebote

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel, noch alles, was dein Nächster hat.

Möglich, dass alles anders gekommen wäre, wenn ich gesagt hätte: Unsinn. Wenn ich meinen Bruder Philippe verteidigt hätte, wie ich es früher immer getan habe, sobald die anderen über ihn herzogen, und ich, selbst ganz matt vor Neid, sagte: Schnauze.
Hab ich aber nicht, nicht diesmal. Diesmal habe ich nicht widersprochen, als Jerome zu mir sagte: Hör mal, Pierre, irgendwas stimmt hier nicht, wie kann er sich das leisten? Ich habe mit den Achseln gezuckt, habe mich im Garten umgesehen, den Pool betrachtet, in den die Zwillinge den ganzen Nachmittag über gesprungen waren – drei, vier lange Schritte, dann ein Platschen, dass das Wasser bis zum Tisch spritzte – und habe tja gesagt. Tja. Als gebe es da was zu wissen, und ich wüsste es.
Kurz zuvor waren Philippe und seine Frau in die Küche gegangen, in den Händen die leeren Teller, wir hatten den beiden nachgeschaut, wie sie zum Haus gingen, und Jerome hatte sich mir zugewandt, die dichten Brauen zu einer einzigen skeptischen Linie erhoben, und hatte gesagt: Irgendwas stimmt hier nicht.

Den vollständigen Artikel von Annette Mingels finden Sie auf den Internetseiten des evangelischen Online Magazins chrismon.de hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 26. Mai 2009
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Church Service on the 31st May 2009

Pfingsten

Pentecost
Sunday, 31st May 2009,
at 2:00 PM at the Allambie Village
The readings can be found in Acts 2, 1-18
and in John 14, 23-27
The sermon is based on John 14, 23-27

eingestellt von Mathias Burbach am 25. Mai 2009
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Gottesdienst am 31. Mai 2009

Pfingsten

Pfingsten
Sonntag, den 31. Mai 2009,
um 14:00 Uhr in Allambie Heights Village
Die Lesungen stehen in der Apostelgeschichte 2, 1-18
und im Johannes 14, 23-27
Die Predigt basiert auf Johannes 14, 23-27

eingestellt von Mathias Burbach am 25. Mai 2009
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Familiengottesdienst am 24. Mai 2009 jetzt in Allambie

Kirche mit Kindern

Hallo da draußen im Regen,

nachdem die Wetteraussichten nicht ganz so trocken sind, wie ich es mir erhofft habe, werden wir den Familiengottesdienst am Sonntag in der Kapelle des Seniorenheimes in Allambie feiern. Die Adresse lautet: 3 Martin Luther Place, Allambie Heights. Auf Google Maps findet ihr Allambie und die genauen Daten hier.

Bitte sagt den Ortswechsel an eure Bekannten weiter, damit niemand umsonst in den Nationalpark fährt.

Euch allen einen gesegneten Samstag, bis Sonntag Nachmittag. Elmar ist schon ganz gespannt auf Australien ;-)

eingestellt von Dirk Wnendt am 23. Mai 2009
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Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende

Leben

Als meine geliebte Frau Angelika am Donnerstag der vergangenen Woche nach einem Kollaps mit Herzstillstand in die Intensivstation eingewiesen wurde, fiel mir nach der nur teilweisen Überwindung des ersten Schocks ein Wort ein, das ich wenige Wochen zuvor in einer Radiosendung gehört hatte. Es war ein Zitat des berühmten spanischen Cellisten Pablo Casals und lautete so:

“The situation is helpless – we must take the next step”

Der nächste Schritt in unserem Fall war, alle unsere Familienmitglieder und Freunde um ihre Fürbitte zu bitten. Das ist in vielen Fällen geschehen.
Nun müssen wir jede Minute mit dem Ende eines gesegneten Lebens rechnen. Unser Trost wird dieses Jesuswort werden:

“Ich lebe und Ihr sollt auch leben”.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 22. Mai 2009
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