Bericht vom Pfingstgottesdienst 2009
Wo wohnt Gott? Eine schwierige und gleichzeitig einfache Frage, wie wir beim diesjährigen Pfingstgottesdienst in Allambie Heights feststellen konnten. Grundlage für die Frage war der Predigttext aus dem Johannes-Evangelium, in dem Jesus seinen Jüngern versprach, dass alle, die ihn liebten, bei Gott wohnen würden. Aber wo wohnt Gott?
Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes und damit auch das Gründungsfest der Kirche. Oder wie Pastor Wnendt in seiner Predigt kurz und treffend sagte: „Die Kirche hat Geburtstag.“ Aber trotz ihres Alters von beinahe 2000 Jahren, wie er dann deutlich machte, würde sie noch immer von den Menschen gebraucht, die nach Ermunterung, Trost und Frieden suchten. Der Heilige Geist sei es dann, der die „alte Dame“ auf Trab halte, um sie von Bequemlichkeit und Altersstarrsinn freizumachen.
Für musikalische Unterstützung des Gottesdienstes sorgte Karin Westin an der Orgel, und auch unser Pastor spielte wieder auf seiner Kunigunde, der dabei leider eine Saite riss.
Nach dem Gottesdienst konnten wir uns dann bei leckerem Kuchen, Kaffee und Tee stärken.
Ein herzliches Dankeschön nochmal an alle, die beim Gottesdienst mitgewirkt haben, beim Auf- und Abbau geholfen haben, und natürlich für die Kuchenspenden. Auch das hat der Heilige Geist bewirkt: Menschen kommen zusammen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und um einander zu helfen.
Ja, und wo genau wohnt denn nun Gott? Die Schlussworte der Predigt geben darauf eine gute Antwort: „Lassen wir doch Gott mit seinem Geist einfach bei uns wohnen, damit er uns tröstet, damit er uns führt und damit er uns seinen Frieden schenkt.“


