Evangelisch in Sydney

Wenn Weihnachten im Juli wäre

Eine Gedankenreise

Anfang Mai haben wir endlich das ganze Osterzeugs weggeräumt: Die bunten Plastikeier wurden von den Zweigen im Vorgarten geholt, die Häschenschule ist von der Fensterbank wieder in den Pappkarton gewandert, die letzten Schokosachen … – hoppla: Auf dem Bücherregal liegt ja noch ein Strohstern, einsam und vergessen! Den hängen wir spaßeshalber auf und stellen uns vor, wir würden demnächst schon wieder Weihnachten feiern. Am 24. Juli. Draußen knallt die Sonne und uns wird’s ganz warm ums Herz.

Ein paar Vorteile hätte das schon. In der entvölkerten Fußgängerzone bummeln wir völlig ohne Hektik. Entspannt stöbern wir nach Geschenken. In den Geschäften werden wir umschwärmt von freundlichen Verkäufern, die einem geduldig alles erklären. Keine Schlangen an der Kasse. Überall ein freier Parkplatz. Auch die Kirche ist leer wie immer. Es gibt allerdings kein Krippenspiel und der Pfarrer erzählt gar nichts von den Hirten.

Den vollständigen Artikel von Wolfgang Weissgerber finden Sie auf den Internetseiten von echt, das Magazin der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 2. Juli 2009
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