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Nach dem Erscheinen des “Wort zum Alltag” mit dem Thema “Vom Segnen und vom Segen” bekam ich von einer engagierten Leserin den Hinweis, man könne doch auch einmal nachdenken über die Formulierung “Das Zeitliche segnen”.
Das erweist sich als ein schwieriges Thema.
Die Übernahme in eher flapsigen Verwendungen im Alltag bedürfen keines Kommentares; das zeigen besonders die mißlingenden Übersetzungsversuche.
“ER,” man achte auf den zweiten Buchstaben, “hat das Zeitliche gesegnet” geht noch verhältnismäßig einfach: GOTT hat das Leben eines Menschen mit seinem Segen geleitet und begleitet oder auch bei Ende der Zeitlichkeit seinen Segen für den Eingang in die Ewigkeit zugesagt.
Segnet ein Mensch das Zeitliche, kann es bedeuten, dass er/sie beim Fortgang den Überlebenden einen Segenswunsch hinterläßt. Es kann aber auch heißen, dass ein Mensch jeden Tag des geschenkten, zeitlich begrenzten Lebens als einen Segen Gottes dankbar annimmt und aus ihm Segen erwachsen läßt für sich selbst und andere Menschen.
Wie schon gesagt: ein schwieriges Thema!
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eingestellt von Dietrich Rehnert am 10. Juli 2009
in Wort zum Alltag |