Evangelisch in Sydney

Ein gutes Wort zur rechten Zeit

Fallschirm

Die Wochen nach dem plötzlichen Tod meiner Frau waren und sind weiter eine schwierige Zeit. Erst jetzt mit dem eigenen Erleben habe ich ein wirkliches Verständnis für Menschen in dieser Situation gewinnen können.
Da hat das eigene Leben seine geliebte Mitte verloren. Jedes Heimkommen ist eines in ein Haus ohne seine bisherige Seele.
An dem Morgen des heutigen Tages (20. Juli 2009) hatte ich einen jener quälenden Tiefpunkte, wenn viele Dinge ihren Sinn verloren haben und man sich bohrende Fragen nach der Zukunft stellt.
Ich schaute mir dann meine Post in Form der E-Mails an. Da begann ein Brief so:
“Lieber Dietrich! Ich danke Gott, dass es Dich gibt!”
Auch der weitere Brief war wie ein Sonnenschein nach grauem Tagesbeginn. Mir ist an diesem einzigen Satz wieder einmal verdeutlicht worden, was wir füreinander sein können, wenn wir es nur wollen. Aus diesem Satz für mich zog ich den Schluss, dass ich noch viel aufmerksamer auf andere Menschen zugehen muss. Ich wusste mich auch erinnert an jenes Gebet chinesischer Christen, das uns überliefert ist:
“Guter Gott, verändere diese Welt und fange heute bei mir selber damit an.”

Es gibt zur Zeit 1 Antwort in “Ein gutes Wort zur rechten Zeit”

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  1. 1 Am 25. Juli 2009 schrieb Ilona Berton:

    Lieber Bruder Rehnert, ich habe mit großer Betroffenheit gelesen das deine liebe Frau heimgegangen ist.Von Zeit zu Zeit schaue ich immer wieder gern in “meine Gemeinde ” rein. Ich wünsche dir für die kommende Zeit Gottes starken Trost,Am Sonntag hole ich Johanna Reed vom Flughafen ab, sie weilt ja zur Zeit in England mit ihrer Tochter Vivien. Sie bleibt vom 26-7-3O.7.2009 bei mir in Berlin. Ich freue mich sie wieder zusehen. Lieber Bruder Rehnert hier möchte ich dir noch ein Gedicht zukommen lassen.
    Gott,der dich wahrnimmt
    Lasse zu deiner Erfahrung werden,was er dir zugesagt hat:Bei dir zu sein in Angst und Unsicherheit zu dir zu stehen in Ausweglosigkeit und Verlassenheit dich zu trösten, wenn du bekümmert bist,deine Bedürftigkeit zu Herzen zu nehmen was immer auf dir lastet. Er schenke dir,was du dir selbst nicht geben kannst:Wachsendes Vertrauen mitten in den Widersprüchen dieses Lebens. Herzliche Grüße aus Berllin von Ilona Berton

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