20 Jahre friedliche Revolution
Kirchenamt stellt Materialien bereit
20 Jahre friedliche Revolution bieten Anlass zum Gedenken, zum Feiern und zur Freude über das „Geschenk der Einheit in Freiheit“ (Wolfgang Huber). Für Kirchengemeinden, die in diesem Herbst Gottesdienste und Gedenkveranstaltungen zum Fall der Mauer planen, stellt das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) jetzt im Internet unter Friedliche Revolution Vorbereitungsmaterialien zur Verfügung. Eine „digitale Schatzkammer“ nennt der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, diese Sammlung in seinem Vorwort.
„In verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas spielten die Kirchen als Motor der Veränderung eine wichtige Rolle“, schreibt Bischof Huber. „In der DDR bereitete vor allem die evangelische Kirche den Weg zu Freiheit und Einheit; viele evangelische Christinnen und Christen beteten und demonstrierten für die Selbstbestimmung des Volkes, arbeiteten engagiert an den Runden Tischen mit und bekleideten wichtige Ämter in den politischen Parteien, die in der ersten frei gewählten DDR-Volkskammer das politische Geschehen bestimmten.“ Zwanzig Jahre nach der friedlichen Revolution sei es auch für die evangelische Kirche an der Zeit, inne zu halten und mit Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen des damaligen Geschehens zu gedenken und sich des gegenwärtigen Standortes zu versichern.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 30. Juli 2009
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