Schäferwagenkirchen im Fränkischen Seenland
Projekt des Monats Oktober der Internetplattform „Kirche im Aufbruch“
„Die Kirche kommt zu den Menschen.“ Und: „Gottesdienste brauchen einen sichtbaren und erkennbaren Ort.“ Mit diesen beiden Leitgedanken haben sich Menschen im Dekanat Gunzenhausen/Mittelfranken im Jahr 2007 daran gemacht, kleine „Kirchengebäude“ zu entwickeln, die leicht an jeden Ort zu transportieren sind. Zunächst wollte man einen Wohnwagen zur Kirche machen, was sich aber als zu problematisch herausstellte.
Da es im Fränkischen Seenland eine bis heute lebendige Tradition von Schäfern und Schafzucht gibt, war der Plan zur Gestaltung relativ schnell entworfen. Kleine Schäferwagen wurden von einer Zimmerei zu Kirchen umgebaut. Damit die Schäferwagenkirchen auch wirklich an jeden Ort kommen können, bekamen sie von einem Karosseriebauer ein Fahrwerk. Der Innenausbau, der auch die Fertigung von Altartischen, Kreuzen sowie Lesepulten einschloss, wurde von Ehrenamtlichen vorgenommen. Ein kleines Türmchen auf dem Wagen ist ein weithin sichtbares Erkennungszeichen. Eine umgebaute Schiffsglocke ruft die ‚Schäfchen‘ herbei, die dann auf den Bierbänken Platz nehmen, die in einem eigens dafür konzipierten kleinen Laderaum des Wagens verstaut werden können. Insgesamt dauerte es ein Jahr, bis zwei Schäferwagenkirchen fertig gestellt waren. Im letzten Winter kam dann noch eine dritte Kirche hinzu.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 20. Oktober 2009
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