
Nach dem Tod meiner Frau im Mai brauchte ich eine lokale geistliche Anbindung und habe sie in einer anglikanischen Gemeinde ganz in der Nähe gefunden. Dort machte ich in den vergangenen Monaten eine Menge interessanter Erfahrungen. Eine ist die einer ausgeprägten Gebetskultur auf zahlreichen Ebenen. So können u.a. “Prayer Requests” eingereicht werden, die dann umgesetzt werden.
Es sind in der Regel fast ausschliesslich Bitt-Gebete. Das hat mich an die Geschichte der 10 Aussätzigen erinnert. Sie waren aneinander gefesselt und mit Glöckchen versehen wegen der Ansteckungsgefahr. Jesus scheute sich nicht vor ihnen, heilte sie und schickte sie zu den Priestern wegen der notwendigen Bestätigung ihrer Gesundheit.
EINER der 10 kehrte zu Jesus zurück, um sich zu bedanken. Ich denke, dass wir alle täglich Gründe zum Danken haben.
Es wäre traurig, wenn wir die Dankbarkeit erst wieder neu entdecken müssten.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 16. Oktober 2009
in Wort zum Alltag |

Ein neuer Pfarrer für die deutschsprachige evangelische Auslandsgemeinde
Während es in Deutschland merklich herbstlich und spürbar kühler wird, liegt über Beirut noch die Hitze. Jonas Weiß-Lange sitzt mit seiner Gattin Chris auf dem Balkon und schaut über die Skyline der Stadt, die nun für die nächsten Jahre ihr neues Zuhause sein wird. Von „B nach B“ sozusagen, denn bis Ende August lebten die beiden in Berlin.
Ein deutlicher Wechsel in vielerlei Hinsicht. Zumal es für die Eheleute Weiß-Lange der erste längere Aufenthalt im Nahen Osten ist. Im Gewimmel der libanesischen Hauptstadt haben sich die beiden rasch an einige der orientalischen Sitten und Alltäglichkeiten gewöhnt. Dabei hilft, dass der Libanon in vielem wahrnehmbar europäisch geprägt ist und eine deutliche Brückenfunktion zwischen den Kulturräumen ausübt. Über vieles staunt das Ehepaar aber doch, lässt sich herausfordern, locken und seine Neugier wecken.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 14. Oktober 2009
in Christliches aus aller Welt |

Der ökumenische Kulturkreis der deutschsprachigen Kirchengemeinden geht im Oktober zwar wieder “auf die Reise”, doch er bleibt im Lande. Das Thema lautet:
Einen Kontinent erfahren – mit Känguruh und Greyhound durch Australien
Mit Indian Pacific und Ghan (“Golden Kangaroo-Service”) und den Greyhound-Bussen hatte Dietrich Rehnert eine lange Australienreise unternommen, aus der eine 12-teilige Reiseserie von etwa je 20 Minuten für den deutschen Dienst des SBS in Melbourne entstand. Der Reisende konnte sich dabei auf mehrere 100 Seiten Tagebuch stützen, in denen eine Fülle von Erlebnissen festgehalten worden waren.
Die Teilnehmer des Kulturkreises werden die ersten Teile der Reise abschnittsweise verfolgen mit Schwerpunkt Alice Springs und sie jeweils diskutieren, zumal sicher an manchen Orten bei anderen Reisenden ganz andere Eindrücke entstanden sein mögen.
Das Treffen findet am
Mittwoch, den 21. Oktober um 20 Uhr
im katholischen Gemeindezentrum in Croydon statt (112 Edwin Street North). Interessierte Gäste sind dem Kulturkreis immer willkommen.
eingestellt von Helga Koenig am 13. Oktober 2009
in Kulturkreis, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 12. Oktober 2009
in Gottesdienste, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 12. Oktober 2009
in Church Services, Termine |
eingestellt von Mathias Burbach am 12. Oktober 2009
in Gottesdienste, Termine |

In der Predigt wurde über folgendes Bild gesprochen:

Die MP3 Datei (8,33 MB) steht hier zum Download bereit.
eingestellt von Mathias Burbach am 11. Oktober 2009
in Predigt PodCast |

Bald nach meinem Kommen nach Australien fielen mir die “Worte zum Alltag” an manchen Kirchen auf. Besonders auf einer Tafel der anglikanischen Kirche in der nahen Warringah Road. Wir fuhren immer langsam genug, um sie Woche für Woche lesen zu können. Sie bestanden oft aus witzigen Wortspielen, die man erst durch Nachdenken entschlüsseln konnte. Ich traf mich dann auch mit dem Pastor zu einem Gespräch.
In diesen Tagen fuhr ich an einer anderen Kirche mit dem Bus vorbei und las diesen
Text:
“Life is an adventure in forgiving”
Auch da lohnte ein Nachdenken. Wir können Gott nur um immer neues Vergeben bitten, wenn wir auch anderen Menschen gegenüber dazu bereit sind; siehe das Vaterunser. Der Bitte um Vergebung muss aber ein wichtiger erster Schritt vorausgehen: die Erkenntnis der eigenen Schuld zusammen mit Reue darüber. Erst dann ist Vergebung möglich.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 9. Oktober 2009
in Wort zum Alltag |