Völkerverbindendes Projekt in Jerusalem
Historisches Wachstum Jerusalems in Augenschein nehmen
Im Herzen der Altstadt Jerusalems, nur eine Steinwurfweite von der Grabeskirche entfernt, steht die evangelische Erlöserkirche. Unter dieser befinden sich archäologische Ausgrabungen, die für das Verständnis des Neuen Testaments und der Kirchengeschichte von hoher Bedeutung sind. Die EKD-Stiftungen für das Heilige Land wollen nun ein neues, spannendes archäologisches Projekt auf den Weg bringen.
Das lohnt sich, denn schon bei früheren Ausschachtungsarbeiten zur Gründung der Erlöserkirche Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine imposante antike Mauer gefunden. Schnell war man der Überzeugung, die von dem jüdischen Schriftsteller Josephus Flavius erwähnte “Zweite Mauer” – die Stadtmauer aus der Zeit Jesu – gefunden zu haben. Damit glaubte man, die Lokalisierung des Ortes der Kreuzigung Jesu und damit der heutigen der Grabeskirche bestätigen zu können: ein Beweis für die Echtheit des in der Grabeskirche gezeigten leeren Grabes schien damit in evangelischen Händen – beziehungsweise unter den Fundamenten der evangelischen Kirche – zu liegen.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD – Auslandsgemeinden hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 7. Januar 2010
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