Von unseren Träumen
In diesen Tagen und Wochen des Beginns eines neuen Jahres ist mir ein Buch in die Hände gefallen aus dem Schaffen eines Autors, der uns allen auf unterschiedliche Weise bekannt sein wird : Carl Zuckmayer ist uns ja nicht nur aus seinem “Fröhlichen Weinberg” ein Begriff, sondern mindestens auch aus des “Teufels General” und vielen anderen Werken. In seinem Nachlass im amerikanischen Exil fand sich ein “Vermonter Roman” mit diesem Text:
“Denn nicht die Dinge sind schön, sondern der Traum von den Dingen.”
Ich fühlte mich erinnert an das Höhlengleichnis von Plato, in dem der Abglanz der Dinge für
die Wirklichkeit gehalten werden könnte. Ich nehme es aber nun für ganz konkret. Unser Traum von dem beginnenden Jahr soll uns halten, begleiten, Kraft geben, gelegentlich auch gegen jede Vernunft.
Das wünsche ich mir selbst und allen Leserinnen und Lesern des “Wort zum Alltag”.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 15. Januar 2010
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