Evangelisch in Sydney

Behindert?

Heute bekam ich die Geschichte eines jungen Menschen zugeschickt, der aufgrund von Komplikationen bei seiner Geburt lebenslang geistig behindert sein wird. Seine Schwester schildert einige damit verbundene Dinge. Kevin,  der behinderte Bruder, glaubt, dass Gott unter seinem Bett wohnt. So ist er ihm ständig nahe und er kann mit ihm reden. Das Gefühl der unmittelbaren Nähe Gottes würde ich nicht als eine Behinderung, sondern als eine Gnadengabe ansehen.
An anderer Stelle heisst es: “he doesn’t know what it means to be discontent”.  Wenn wir darüber auch nur einen Moment nachdenken, können wir auch das als eine Gnadengabe ansehen angesichts unserer häufigen Unzufriedenheiten ohne einen ernsthaften Grund.
Dann heisst es von Kevin: “his heart is pure”. Welch eine Aussage! Im Herzen dieses behinderten Menschen gibt es keinen Platz für eigennützige Berechnung, für Vorteilsnahme zu Lasten anderer Menschen usw. .
Mir sind die Einschränkungen des behinderten Lebens durchaus bewusst; ich will sie auch nicht wegreden. Und doch darf die Frage erlaubt sein, ob wir “Gesunden” nicht doch manchmal behinderter sind als Kevin.

Die vollständige Geschichte von Kelly Adkins finden Sie hier.

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