Evangelisch in Sydney

“Druck auf die Sportler ist sehr groß”

Olympiapfarrer Thomas Weber und seine Eindrücke vom Auftakt der Winterspiele

Am Donnerstagabend, 24 Stunden vor der Eröffnungsfeier im BC Place Stadium, ist Olympiapfarrer Thomas Weber in Vancouver angekommen. Unterkunft finden, das religiöse Zentrum erkunden, erste Kontakte knüpfen – erlebnisreiche Stunden für den geistlichen Betreuer des deutschen Olympiateams. Auch seelsorglich gibt es schon jede Menge zu tun. Der Tod des georgischen Rodler Norad Kumaritaschwili, der am Freitag im Training verunglückte, hat einen Schock ausgelöst. “Oft ist das Gespräch auf den getöteten Sportler gekommen”, berichtet Weber.

Der Geistliche aus Gevelsberg bei Wuppertal und sein katholischer Kollege Hans-Gerd Schütt – beide sind in einer Kirchengemeinde in Vancouver untergebracht – erlebten die Eröffnungsfeier auf einer Großleinwand in der Innenstadt. Am Samstag konnte Weber dann selbst einen Wettbewerb erleben – er war im Pacific Coliseum beim Shorttrack. Der Kurz-Eisschnelllauf ist erstmals olympische Disziplin. “Die Kanadier sind stolz, dass sie die Olympischen Spiele ausrichten dürfen” berichtet Weber. “Und sie sind besonders begeistert, wenn ihre eigenen Athleten auftreten.”

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 16. Februar 2010
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