Evangelisch in Sydney

Zufälle?

Es ist manchmal ein seltsames Erlebnis mit den Dingen um uns, die wir meistens “Zufälle” nennen. Ein Beispiel dafür: am Donnerstag vergangener Woche hatte ich in einem hiesigen Hausbibelkreis eine Passage des Jakobus-Briefes vorzustellen. Ein Satz traf mich sehr persönlich:

“Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.”

Wie oft bin ich im Weinberg unserer Gemeinde aus Enttäuschung und Zorn den falschen Weg gegangen,  habe niemand damit für die Sache Gottes begeistert, sondern nur verletzt. Einen Tag später schickte mir eine gute Freundin aus unserer Gemeinde dieses Zitat ihrer eigenen Tante:

“Man kann aus einem Kind viel herausstreicheln, aber nichts hineinprügeln.”

Will sagen: Liebe ist der Weg, nicht das Gegenteil. Am Sonntag im Gottesdienst hier in der Nähe waren in einer Reihe über die Früchte des Heiligen Geistes “gentleness” und “self-control” die Themen. Ich habe in diesen sogenannten “Zufällen” einmal mehr erfahren dürfen, dass wichtige Worte zur richtigen Zeit zur Saat für Veränderung werden können.

eingestellt von Dietrich Rehnert am 19. Februar 2010
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