Zufallsfund unter Bauschutt
Evangelische Gemeinde in Jerusalem erhält Altar aus ehemaligem Syrischen Waisenhaus
Gil Gordon ist aufgeregt. Bald ist vollbracht, was der Architekt und Stadtplaner in Jerusalem seit Jahren plant: Das ehemalige Syrische Waisenhaus, das der evangelische Missionar Johann Ludwig Schneller (1820-1896) in der Heiligen Stadt errichtete, wird restauriert und einer neuen Bestimmung übergeben. 150 Jahre nach der Gründung wird das weitläufige Gelände in das angrenzende ultra-orthodoxe Stadtviertel Mea Schearim eingegliedert. Strenggläubige Juden sollen künftig hier wohnen, ihre Kinder zur Tagesbetreuung bringen und den jüdischen Gottesdienst zelebrieren.
Bevor das geschehen kann, muss der Altar der ehemaligen Kapelle aus dem Komplex gerettet werden. Dass der Sakralgegenstand im Hauptgebäude des Syrischen Waisenhauses entdeckt wurde, kommt einem kleinen Wunder gleich. Jahrzehnte lang war das Schnellersche Anwesen nicht zugänglich. Zuletzt diente es dem israelischen Militär als Kaserne.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 20. Mai 2010
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