Evangelisch in Sydney

Treff der Luther-Senioren im Juni 2010

Die Luther-Senioren treffen sich das nächste Mal am Dienstag, den 1. Juni 2010 um 12:00 Uhr in der Lutherstube, 96 Goulburn Street, Sydney CBD. Wir freuen uns auf alle bisherigen & neuen Teilnehmer.

eingestellt von Inge Müller am 29. Mai 2010
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“Amen” ist kein “Basta”

Warum das Amen in der Kirche der Anfang eines Gesprächs ist

“Basta”, so klingt es manchmal in der Politik, wenn der Kanzler oder die Kanzlerin ein Machtwort spricht: Diskussion beendet, jetzt zählt nur noch die eine Meinung dessen der das Sagen hat. “Basta”, so sagt manchmal verzweifelt ein Vater, wenn des ständigen Widerspruchs seiner Sprösslinge müde ist. “Basta” ist ein aus dem Italienischen stammende Einwurf, der in einem Wort alles sagt – und in diesem Fall beendet. Und das “Amen” in der Kirche? Das schließt doch alles ab, die Predigt, das Gebet, das Glaubensbekenntnis. In der neuesten Ausgabe der Comic-Videoclipreihe “E-wie-Evangelisch” erläutert die Rundfunkpfarrerin Mechthild Werner, was “Amen” wirklich bedeutet und warum keiner zu allem “ja und amen” sagen muss.

Das Wort “Amen” stammt ursprünglich aus dem Hebräischen, weiß die Pfarrerin aus der mitteldeutschen Kirche. Es hat sich in allen Religionen, die sich auf Abraham zurück führen  lassen: im Judentum, im Christentum, im Islam. Und es hat diese eine Bedeutung, die in unterschiedlichen Zeitstufen variieren kann: “So ist es”, “So sei es” oder “So soll es geschehen”, auch weil das Hebräische die in westeuropäischen Grammatiken üblichen Stufen der Gegenwart, der Möglichkeit und der Zukunft so nicht kennt. “Amen” sagt die Gemeinde nach der Predigt, “Amen” sagen die Teilnehmenden beim Abendmahl, wenn sie Brot und Wein empfangen, “Amen” beschließt das Gebet im Gottesdienst, auch das “Vater Unser”. “Amen” sagen aber auch die Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens in ihren Gottesdiensten – hier wie dort als Akklamation, als Zustimmung im Ablauf eines Gottesdienstes.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 29. Mai 2010
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