Evangelisch in Sydney

Religion für Einsteiger: Gibt es für Christen was zu lachen?

Es gibt nichts Menschlicheres als das Lachen. Diese Auskunft des Aristoteles hat uns nicht nur einen herrlichen Sinnspruch, sondern indirekt Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose” und dessen Verfilmung eingebracht.

Darin suchten fanatische Ordensleute mit allen Mitteln das verloren geglaubte Buch des Aristoteles über die Komödie zu verbergen. Ihr Argument: „Lachen tötet die Furcht, und wenn es keine Furcht gibt, wird es keinen Glauben mehr geben.”

Wenn über alles gelacht wird, dann eines Tages auch über Gott? Der griechische Philosoph Aristoteles hat der Kirche mit seiner Freude am Lachen und an der Komödie im Mittelalter viel Verdruss bereitet und den Mönchen große Angst gemacht.

Das Lachen: die Ursünde des Menschen? Noch heute halten sich evangelikale Christen und katholische Ordensleute von Mummenschanz und Karneval fern. Eine Maske aufzusetzen ist ihnen theologisch nicht geheuer, denn sie nähme ihnen die „Ebenbildlichkeit” mit Gott.

Sicherlich: Lachen kann nicht nur freudig, verspielt und heilsam sein, sondern ebenso hämisch, verzweifelt, zynisch. Es kann also befreien und andere Menschen herabsetzen, wie der Tübinger Theologe Karl-Josef Kuschel schreibt.

Den vollständigen Artikel von Eduard Kopp finden Sie auf den Internetseiten des evangelischen Online Magazins chrismon.de hier.

eingestellt von Mathias Burbach am 8. Juni 2010
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Bibelkreis Allambie trifft sich im Juni 2010

Der Bibelkreis trifft sich am Dienstag, den 8. Juni 2010 um 10 Uhr in Allambie Heights (3 Martin Luther Place).

Wir bleiben noch beim Ostergeschehen, wie es uns im Markusevangelium 16, 1-8 berichtet wird und fragen, was Ostern mit dem jüdischen Passahfest zu tun hat.
Die Christen waren am Anfang eine jüdische Sekte und ihr Osterfest wäre nicht zu denken ohne die jüdische Pessachnacht. Hier wie dort der Sieg des Lichtes über die Finsternis, der Übergang aus der Kenschtschaft in die Freiheit. Beide Male eine Befreiungsbotschaft: der Auszug aus dem Sklavenland Ägypten und die Auferstehung aus dem Grab. Hier wie dort ein Festmahl mit Brot und Wein, hier wie dort Speisen und feierliche Riten von hintergründiger Bedeutung. In der alten Kirche gab es einen Hymnus auf die Osterkerze: “Dies ist die Nacht, die unsere Väter, die Söhne Israels, aus Ägypten befreit hat. Dies ist die selige Nacht, in der Christus die Ketten des Todes zerbrach und aus der Tiefe als Sieger emporstieg. O wahrhaft selige Nacht, die Himmel und Erde versöhnt, die Gott und Menschen verbindet!”

eingestellt von Michael Petzoldt am 2. Juni 2010
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