Evangelisch in Sydney

Mit Melanchthon für Bildungsgerechtigkeit

EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider in Magdeburg

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat an den Reformator Philipp Melanchthon erinnert. In einem Festvortrag anlässlich des Jahrestages der Einführung der Reformation in Magdeburg im Jahre 1524 betonte Schneider in der Johanneskirche in der sächsisch-anhaltinischen Landeshauptstadt den Zusammenhang zwischen Reformation und Bildung. Beide Größen, so der Ratsvorsitzende, gehörten untrennbar zusammen, denn: „Menschen zu bilden, war elementares Anliegen der Reformation.“ Erst als Bildungsbewegung habe die Reformation ihre geistliche Kraft gewonnen und ihre kulturelle Wirkung entfalten können.

Dabei zog Schneider Parallelen von der Zeit der Reformation in die Gegenwart: Melanchthon, so Schneider, habe großen Wert auf die sprachliche Schulung der Schülerinnen und Schüler gelegt, denn er sei der Auffassung gewesen, dass ein nachlässiger oder fehlerhafter Sprachgebrauch auch auf fehlerhaftes Denken hinweise. Es sei bemerkenswert, „dass auch in unserer heutigen Situation die frühe Sprachförderung in der Elementarpädagogik ein wesentliches Konzept“ darstelle, um „Bildungsgerechtigkeit für alle Gruppen der Bevölkerung zu ermöglichen“, besonders bei der wichtigen Aufgabe der Einbeziehung (Inklusion) von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen erzieherischen, sprachlichen und kulturellen Voraussetzungen.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

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