EKD mahnt: Menschenwürde im Internet achten
Ratsvorsitzender: Kinder und Jugendliche vor Übergriffen schützen
Köln (idea) – Die Betreiber von Internetportalen sollten mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen, die von den Nutzern ins Netz gestellt werden. Dafür hat sich der amtierende EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), ausgesprochen. Wie er am 30. Juni beim medienforum.nrw in Köln sagte, müsse auch im Netz die Würde des Menschen gewahrt werden. Insbesondere die Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor Übergriffen beispielsweise von Pädophilen zu schützen, obliege nicht nur den Eltern. Auch die Betreiber hätten die ethische Verantwortung, darauf zu achten. Zudem dürfe das Internet niemanden ausschließen. Auch Menschen mit Behinderungen oder Zuwanderer mit wenig Deutschkenntnissen müssten die Möglichkeit haben, sich am Informationsaustausch über das Internet zu beteiligen zu können.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 8. Juli 2010
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