Taizé: Zeichen der Versöhnung
Internationale Kommunität von Taizé stellt sich seit 70 Jahren in den Dienst des Friedens und der Jugend
Vor 70 Jahren entstand die heute weltbekannte ökumenische Bruderschaft von Taizé – die Kommunität inspiriert seither Hunderttausende von Jugendlichen für ihr ganzes Leben. Für zahlreiche Menschen – jung und alt – ist die Gemeinschaft in Frankreich der zentrale spirituelle Ort für gelebte christliche Werte. Alles begann am 20. August 1940: An diesem Tag war der reformierte Theologiestudent Roger Louis Schutz-Masuche allein in das verarmte 40 Einwohner Dorf Taizé in Burgund gekommen.
Mit einem Pilgerweg in Taizé hat der ökumenische Männerorden den 70. Jahrestag seiner Gründung und den fünften Todestag seines Gründers Frère Roger bereits Mitte August begangen. Rund 5.000 Gäste aus 70 Nationen nahmen daran teil. In Grußbotschaften würdigten unter anderem Papst Benedikt XVI. und Ishmael Noko, der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, die Bedeutung der Kommunität.
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