Kirchlicher Exot in Kalifornien
Pastor Andreas Pielhoop ist Pfarrer der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde St. Matthäus in San Francisco.
San Francisco – Stadt der Träume, des ewigen Sommers. Auch auf die Gründer unserer Kirchengemeinde übte die Stadt an der kalifornischen Westküste eine besondere Anziehungskraft aus. 1895 gründeten deutsche Einwanderer um Pastor Hermann Gehrcke die St.-Matthäus-Gemeinde. Oft war es die wirtschaftliche Not in ihrer Heimat, weshalb sie nach Amerika auswanderten – oder die Lust auf Abenteuer, die Suche nach dem Glück, wie beim kalifornischen Goldrausch (1848-1854). Einige Glasfenster unserer Kirche erinnern an die Gründer unserer Gemeinde.
Golden Gate Bridge, die “Cable Cars” genannten Straßenbahnen, die viktorianischen Häuser am Alamo Square: eine schöne Stadt. Und nicht nur die Touristen schwärmen vom typisch kalifornischen Sonnenuntergang. Doch all das erschwert eher die Arbeit der Kirchen, da wir mit vielen Freizeitangeboten konkurrieren müssen. Das schöne Wetter in Kalifornien hat für uns den Nachteil, dass die Leute ihre Wochenenden für Ausflüge an die Strände und in die Berge nutzen. Oder sie gehen statt zum Gottesdienst zu einem der Sport- und Freizeitangebote, die sonntags im Überfluss zu finden sind. Erschwerend kommt hinzu, dass der Sonntag in den USA der Einkaufstag Nummer eins ist. Die meisten Geschäfte sind hier die ganze Woche über geöffnet.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD – Auslandsgemeinden hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 8. September 2010
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