Evangelisch in Sydney

Singe, wem Gesang gegeben …

… und wer’s nicht kann, der singt daneben!

“Habt ihr Lust, mit dem Cäcilien Chor in Tanunda beim Sängerfest mitzusingen?” fragte Herman Simon uns vor etlichen Monaten. Tanunda – Barossa Tal – Weingüter – das war für mich der springende Punkt – für Hermann, Christa, Ilse, Ingeborg und Walburg mögen die Überlegungen etwas anders ausgesehen haben – die können nämlich singen! Nach Wochen mit Proben und Anproben (der Cäcilienuniform!) reisten wir am Freitag, den 30. Sptember in Adelaide an. Der Minibusfahrer machte aus der Fahrt eine kleine Sightseeing Tour – und wies in jedem Dorf auf die – meist deutsche – Bäckerei!
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eingestellt von Isabell St Leon am 15. Oktober 2011
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“Nur eenen wenzigen Schlock …”

… oder drei gab’s am Sonntag, den 31. Juli 2011 beim sechsundzwanzigsten UFuffies Treff in der Martin-Luther-Stube. Wir zelebrierten “Die Feuerzangenbowle” hoch zwei – als Augen- wie auch Gaumenschmaus. Mitgebrachte Leckereien waren schnell auf den Tisch gebracht (als Grundlage für das Flüssige sehr wichtig!), Kerzen brachten etwas Romantik in die Stube – nachdem die Oberlichter reduziert worden waren und in der Küche erhitzte sich der Wein mit duftenden Gewürzen.
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eingestellt von Isabell St Leon am 2. August 2011
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Vom “Goldenen Känguruh” auf den “Grauen Hund” gekommen.

Am Mittwoch, den 23. Februar 2011 traf sich der Kulturkreis in Croydon, um mit Dietrich Rehnert weiter zu reisen. Für die neuen Zuhörer fasste Dietrich kurz seine früheren Zugreisen zusammen, die ihn quer durch die Kontinente brachten, zu einer Sendungsfolge beim SBS führten und diese wiederum zu dem Auftrag von SBS, eine Reise durch Australien zu unternehmen und darüber zu berichten.
Bis Darwin war die Reise mit dem „Goldenen Känguruh“ unternommen worden – ab jetzt sollte es mit dem „Greyhound“ Bus weitergehen – die Strecke Darwin – Perth beträgt 4250 km! Die erste Station war Katherine und eine Bootstour durch die Katherine Gorge war de rigueur – man musste die Felszeichnungen der Aborigines gesehen haben. Als „der deutsche Journalist“ hatte Dietrich fast überall leichten Zugang zu Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und hier besuchte er die Bürgermeisterin der Stadt und unterhielt sich mit ihr über die Situation der Aborigines in der Stadt, deren Lebenserwartung 17 Jahre unter dem Durchschnitt der Bevölkerung liegt, die ein Drittel der Einwohner der Stadt ausmachen und denen die staatlichen Wohlfahrtsprogramme nicht wirklich eine Hilfe sind. Eine Kunstausstellung nur für dort ansässige Künstler ist ein Schritt zur Selbsthilfe.
Natürlich zog es Dietrich in das grösste Klassenzimmer der Welt – mit 800.000 km2 mehr als doppelt so gross wie Deutschland ist die „School of the Air“ – und die Lehrerin ist weit weg! Mit allen möglichen elektronischen Geräten wird der Unterricht durchgezogen und damit die Kids auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln können, gibt es im Jahr mehrere Ausflüge. Wenn sie dann mit der Grundschule fertig sind, müssen sie aufs Internat in der nächsten grossen Stadt.
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eingestellt von Isabell St Leon am 1. März 2011
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Von Konfirmanden – und Fledermäusen

Wann trägt ein lockerer Jugendlicher (männlichen Geschlechts) einen Anzug mit Hemd und Krawatte an einem Sonntag? Nun – wenn er konfirmiert wird. Und so war es auch heute – zwei junge Damen (nicht im Anzug, sondern in sehr hübschen Kleidern) und zwei jungen Herren und ein Mann im besten Alter in oben beschriebenem Aufzug unterzogen sich heute diesem feierlichen Akt.

Aber fangen wir von vorne an: Unsere Kirche war sehr gut besetzt, denn es gab nicht nur einen Festakt, sondern gleich zwei – mit  einer Taufe fing es an. Die kleine Dame war ca. drei Jahre alt und hatte auch ein Wort mitzureden – liess sich aber dann doch den Kopf benetzen und wurde mit Applaus in die Gemeinde aufgenommen.

Dann folgte die Einsegnung der Konfirmanden, gefolgt von einer launigen Ansprache des ältesten Konfirmierten der Gemeinde, Karl Wunderlich, über Fledermäuse.

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eingestellt von Isabell St Leon am 22. Juni 2010
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Bericht von der Chor-Party

Was tut eine vernünftige Hausfrau, wenn ihr der Besuch von mehr als zwanzig  Leuten ins Haus steht? Sie flüchtet! Das tat auch Amy – obwohl erst acht Chormitglieder vor der Haustür standen – aber sie hatte eine sehr gute Entschuldigung, wurden doch ihre Dienste als Organistin und Carillionistin dringend gebraucht.

Es war Samstag, der erste Mai und aus allen Himmelsrichtungen trudelten sie ein, die Soprane, die Alten (Altos, Alti?), die Tenöre und die Bässe mit und ohne Anhang. Robert Ampt, unser Organist und Amy Johansen, die Dame mit den vielen Jobs, und beider Ableger, Emily, hatten zur Chorparty eingeladen. Die Fahrt in die Blue Mountains versprach nichts Gutes – es nieselte und die Wolken hingen an den Bergen. Aber das sollte kein Problem sein – das Haus der Familie ist groß, das Wohnzimmer ist so weitläufig, dass ein Konzertflügel und eine Orgel (!) und der Chor mit Stühlen locker hineinpassten. Ich war sprachlos – und diejenigen, die mich kennen, wissen, daß so etwas nicht oft passiert.

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eingestellt von Isabell St Leon am 5. Mai 2010
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Die Reise geht weiter

Am Mittwochabend den 17. Februar 2010 traf sich der Kulturkreis zur Fortsetzung der Hörreise durch den roten Kontinent. Dietrich Rehnert – bewaffnet mit Tagebuch Nr. 394 und den CDs – fasste den Beginn der Reise (vorgetragen am 21. 10.09) kurz zusammen und dann ertönte das Signal des abfahren Zuges mit passender musikalischer Begleitung. Wir waren auf dem Weg nach Herrmannsburg – der für die Missionare in den 1870ger Jahren mit Pferden, Schafen und Rindern ein sehr beschwerlicher und langwieriger war. Sie wussten so gut wie nichts über das Land und die Aborigines und ihre Kultur, schrieben aber die ersten Wörterbücher über die Sprache des Arrernte Stammes – und stellten fest, dass die biblische Geschichte vom reichen Mann und Lazarus nicht verstanden wurde, denn es gibt kein Wort für arm oder reich bei den Aborigines – alles ist Gemeinschaftsgut.

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eingestellt von Isabell St Leon am 25. Februar 2010
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Bericht vom zehnten UFuffies Treff

Am letzten Sonntag trafen sich die UFuffies zum zehnten Mal – auch diesmal wieder al fresco mit dem Bali Denkmal hinter uns und Coogee Bay vor uns mit einladend blauem Wasser. Gut vorbereitet mit Picknickdecken, Dips, Käse, Crackers und Weintrauben liessen wir sechs es uns erst einmal schmecken.

Das Thema für unser Treffen war Hoffnung. Andres war gut vorbereitet mit verschiedenen Zitaten aus der Bibel, die reihum vorgelesen und besprochen wurden. Von grossen und kleinen Hoffnungen wurde gesprochen – von privaten und weltumfassenden und das Zitat: “Die Hoffnung stirbt zuletzt” diskutiert. Man könnte zusammenfassend sagen, dass Hoffnung, die ihre Basis im Glauben hat, unser Leben erträglich macht.
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eingestellt von Isabell St Leon am 3. Februar 2010
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Mit dem goldenen Känguru durch Australien

Treff Kulturkreis am 21. Oktober 2009

Als ein “Mensch der Sehnsucht” hatte Dietrich Rehnert schon Reisen mit Zügen gemacht, deren Namen uns zum Träumen verleiten –der Orient Express und die Transsibirische Bahn gehörten dazu – und eine Serie für SBS Radio über seine Erlebnisse produziert. Der Erfolg dieser Serie war dann Anlass einer Anfrage von dem Sender, ob er nicht bereit wäre, eine ähnliche Serie über Australien zu produzieren. (Ob seine Antwort lautete: “Is the Pope a Catholic?” weiss ich nicht, könnte ich mir aber vorstellen.)

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eingestellt von Isabell St Leon am 27. Oktober 2009
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