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	<title>Evangelisch in Sydney &#187; Angedacht &#8230;</title>
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	<description>Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche Sydney</description>
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		<title>Pastorin Daniela Konrädi und Tochter Teje kommen heute an</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 14:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Konraedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Pastorin Daniela Konrädi und Tochter Teje kommen heute in Sydney an. Aus diesem Anlaß veröffentlichen wir ihren Artikel aus der Kategorie &#8220;Angedacht &#8230;&#8221; aus den letzten Kirchlichen Nachrichten:

Liebe Gemeinde in Sydney,
spätestens im Laufe des August werden wir uns persönlich kennenlernen können. Wir werden gemeinsam Gottesdienst in Chester Hill oder in der Martin Luther-Kirche in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pastorin Daniela Konrädi und Tochter Teje kommen heute in Sydney an. Aus diesem Anlaß veröffentlichen wir ihren Artikel aus der Kategorie &#8220;Angedacht &#8230;&#8221; aus den letzten <em>Kirchlichen Nachrichten</em>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/08/Daniela_Konrädi.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4255" title="Daniela Konrädi" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/08/Daniela_Konrädi.jpg" alt="" width="227" height="304" /></a></p>
<p>Liebe Gemeinde in Sydney,<br />
spätestens im Laufe des August werden wir uns persönlich kennenlernen können. Wir werden gemeinsam Gottesdienst in Chester Hill oder in der Martin Luther-Kirche in der Stadt feiern oder wir werden uns in den diversen Gemeindegruppen sehen.<br />
Dann werden Teje und ich endlich bei Ihnen sein und Sie haben die Möglichkeit, uns einige persönlichere Fragen zu stellen.<br />
<span id="more-4254"></span>Doch hier und heute (neben dem, was ich bereits in meiner Vorstellung zur Bewerbung geschrieben habe) nur einige kleine Notizen zu meinem Leben.<br />
Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Rostock. Mein Abitur machte ich in Potsdam und die ersten Studienschritte unternahm ich in Leipzig. Weil ich damals nur als Gasthörerin studieren durfte, arbeitete ich als Straßenbahnfahrerin bei den Leipziger Verkehrsbetrieben. Ich fuhr eine Tatrabahn – ein echtes Ungetüm.<br />
In jenen Jahren wurde ein Sohn, Maximilian, genannt Max geboren. Heute ist er 22 Jahre alt und studiert an der Universität Hamburg Informatik und Mensch-Computer-Interaktion. Er hat sich entschieden, sein Studium in Hamburg fortzusetzen und wird uns daher nicht nach Sydney begleiten. Schon jetzt freuen wir uns darauf, dass er uns in „down under“ besuchen wird.<br />
Nachdem ich zusammen mit meiner Familie 1988, noch vor „der Wende“ aus der DDR ausreiste und in Hamburg ein neues Zuhause fand, beendete ich 1992 mein Theologiestudium, ging danach für 3 Monate nach Tansania und absolvierte bis 1996 mein Vikariat an der Christuskirche in Pinneberg – einer Kleinstadt zwischen Elmshorn und Hamburg.<br />
1996 heiratete ich und im selben Jahr kam Teje zur Welt. Heute bin ich leider wieder geschieden von meinem Mann.<br />
Bis 2002 war ich Pastorin im Frauenwerk im Kirchenkreis Eutin und bis 2009 im Brennpunktstadtteil Hamburg-Dulsberg. Die dortige sozialdiakonische Gemeindearbeit erforderte ein hohes Maß an persönlichem Engagement und Einsatz. Die Hauptaufgabe: Menschen beistehen, und ihnen Mut machen, ihnen nahe sein und damit zeigen, dass sie trotz finanzieller und sozialer Probleme geliebte Kinder Gottes sind, wertvoll und einmalig, wie jeder und jede von uns.<br />
Nach sieben ereignisreichen Jahren wechselte ich dann auf eine Pfarrstelle ins Vertretungspfarramt des Kirchenkreises Hamburg-Ost und konnte dadurch die unterschiedlichsten Gemeinden im östlichen Hamburger Stadtgebiet kennenlernen. Die Gemeinde in Hamburg-Fischbek wuchs mir dabei besonders ans Herz. Hier fand ich wie zuvor am Dulsberg meine gottesdienstliche Heimat und Menschen, die mit Herz und Hand Gemeinde bauten. Wenn ich mich in diesen Tagen dort verabschieden werde, denke ich voller Dankbarkeit und Freude an die gemeinsame Zeit zurück und fühle mich mit reichem Segen auf den Weg nach Sydney geschickt.<br />
Und so werden wir mit Freude im Herzen bei Ihnen eintreffen. Wir freuen uns auf eine schöne und erfüllende Zeit in Ihrer Gemeinde und wir fühlen uns bereits durch die unterschiedlichen Mailkontakte mit Ihnen herzlich aufgenommen.<br />
Herzlichst<br />
Ihre<br />
<em><span style="color: #0000ff;">Pastorin Daniela Konrädi</span></em></p>
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		<title>Letztes “Angedacht…” von Pfarrer Michael Petzoldt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 14:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Petzoldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im Juni haben wir gleich zwei Höhepunkte in unserer Gemeinde:
am Sonntag, den 20. Juni 2010, begleiten wir  unsere fünf Konfirmanden bei ihrer Konfirmation in der Martin Luther-Kirche: Swantje Bloens, Selina Heuser, Dominik Hofstetter, Benjamin Schaaf und Peter Schramm (Nachkonfirmation). Der Gottesdienst wird deshalb ausnahmsweise bereits 10 Uhr beginnen! Liebe Gemeinde, kommt recht zahlreich und sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/06/konfirmanden.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3920" title="Konfirmanden" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/06/konfirmanden.jpg" alt="" width="215" height="224" /></a></p>
<p>Im Juni haben wir gleich zwei Höhepunkte in unserer Gemeinde:<br />
am <strong>Sonntag, den 20. Juni 2010</strong>, begleiten wir  unsere fünf Konfirmanden bei ihrer <strong>Konfirmation</strong> in der Martin Luther-Kirche: Swantje Bloens, Selina Heuser, Dominik Hofstetter, Benjamin Schaaf und Peter Schramm (Nachkonfirmation). Der Gottesdienst wird deshalb ausnahmsweise bereits 10 Uhr beginnen! Liebe Gemeinde, kommt recht zahlreich und sagt die veränderte Anfangszeit überall weiter! Im Anschluß an diesen Gottesdienst wird von den Konfirmandeneltern ein kleiner festlicher Empfang für uns alle vorbereitet sein!<br />
Wenige Tage danach, am <strong>Samstag, den 26. Juni 2010</strong>, sind Sie wieder alle ganz herzlich eingeladen für 15 Uhr  zum <strong>Johannisfest</strong> auf unserem Gemeindegelände in Chester Hill.</p>
<p><span id="more-3919"></span>Der Johannistag hat seine äußerliche Ursache in dem biblischen Bericht, wonach die Geburt Johannes des Täufers sechs Monate vor der Geburt Jesu gelegen haben soll. Mit dem Gedenken an Johannes richten wir unseren Blick auf die Menschwerdung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dessen Geburtstag wir dann wieder ein halbes Jahr später feiern. Zugleich fällt dieser Johannistag in die Zeit des Jahres, wo in Europa die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat und die Tage am längsten und die Nächte am kürzesten sind, während hier bei uns umgekehrt, die Nächte am längsten und die Tage am kürzesten sind. Das ist für uns ein Grund, um an das Werden und an das Vergehen unseres Lebens zu denken. Johannes der Täufer hat Jesus angekündigt und seine Ankunft vorbereitet. Dabei wusste er genau: Dieser Jesus ist größer und wichtiger als ich es bin. Dieser Jesus Christus überwindet den Tod und öffnet für uns alle den Weg in die Ewigkeit – wenn das kein Grund zum Feiern ist!!!</p>
<p>Ende Juli / Anfang August wird unsere neue Pfarrerin Daniela Konrädi mit Teje, ihrer Tochter, hier in der Gemeinde erwartet. Das nächste „Angedacht“ wird bereits von ihr geschrieben sein – Grund und Anlass, mich zu verabschieden, da im August mein Rückflug gebucht ist. Von ganzem Herzen bin ich Ihnen allen dankbar, dass ich zu den Gottesdiensten und den Zusammenkünften der Gemeindekreise in der Martin Luther-Kirche, in Chester Hill, in Gosford und auch in Springwood, in Allambie Heights und in St. Hedwig, Blacktown mit so großem Vertrauen und mit viel Liebe aufgenommen worden bin. Überall habe ich erlebt, wie viel gebetet wird, in der Bibel gelesen wird, Gesangbuch und Losungsheft griffbereit liegen. Einige engagieren sich über die Kräfte!!!</p>
<p>Mir hat es viel Freude gemacht in so einer lebendigen Gemeinde mitarbeiten zu können!</p>
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		<title>Wie kann Frieden werden?</title>
		<link>http://www.kirche-sydney.org.au/2010/04/03/wie-kann-frieden-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 13:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Petzoldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der russische Kinderbuchautor Marchak schaute einmal siebenjährigen Kindern beim Spielen zu. Was spielt ihr?, fragte er. Die Antwort: Wir spielen Krieg. Darauf er: Wie kann man Krieg spielen! Ihr wisst doch, wie schrecklich der Krieg ist. Wollt ihr nicht Frieden spielen?
Eine gute Idee, sagten die Kinder. Dann war Schweigen, Beratung, Tuscheln – wieder Schweigen. Schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/03/Frieden.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3503" title="Frieden" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/03/Frieden.jpg" alt="" width="163" height="211" /></a></p>
<p>Der russische Kinderbuchautor Marchak schaute einmal siebenjährigen Kindern beim Spielen zu. Was spielt ihr?, fragte er. Die Antwort: Wir spielen Krieg. Darauf er: Wie kann man Krieg spielen! Ihr wisst doch, wie schrecklich der Krieg ist. Wollt ihr nicht Frieden spielen?<br />
Eine gute Idee, sagten die Kinder. Dann war Schweigen, Beratung, Tuscheln – wieder Schweigen. Schließlich wandten sich die Kinder ihm zu und fragten: Großväterchen, wie spielt man Frieden?<br />
<span id="more-3502"></span>Das ist eine Geschichte, die uns betroffen machen kann – erst recht dann, wenn wir das hebräische Wort Schalom (Frieden) in seiner ursprünglichen Bedeutung ganz ernst nehmen: Es meint Heilsein im umfassenden Sinne des Wortes – eine Lebensweise, bei der sich alle gegenseitig Raum und Zeit zum Leben geben – eine neue Lebensordnung, in der das Liebesgebot die erste Spielregel menschlichen Zusammenseins ist.<br />
Wie spielt man, wie praktiziert man solchen umfassenden Frieden? &#8211; Das kann man nicht, sagen die einen. Jeder ist sich selbst der Nächste! &#8211; Das kann man doch, sagen die anderen, und dabei haben sie die Lebenspraxis Jesu vor Augen und im Herzen, die sie stark macht zu vielen Schritten auf den Frieden hin.<br />
Dietrich Bonhoeffer, der am 9. April 1945 noch kurz vor Kriegsende von den Nationalsozialisten ermordet wurde, schrieb: „Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muss gewagt werden, ist das eine große Wagnis und lässt sich nie und nimmer sichern. Friede ist das Gegenteil von Sicherung. Sicherheiten fordern, heißt Misstrauen haben, und dieses Misstrauen gebiert wiederum Krieg.<br />
Sicherheiten suchen heißt, sich selber schützen wollen. Friede heißt, sich gänzlich ausliefern dem Gebot Gottes, keine Sicherung wollen, sondern in Glaube und Gehorsam dem allmächtigen Gott die Geschicke der Völker in die Hand legen und nicht selbstsüchtig über sie verfügen wollen. Kämpfe werden nicht mit Waffen gewonnen, sondern mit Gott. Sie werden auch dort noch gewonnen, wo der Weg ans Kreuz führt.“<br />
Karfreitg war nicht das Ende, sondern mit der Auferstehung Jesu von den Toten hat Gott mit uns Menschen Frieden geschlossen um Jesu Christi willen und uns allen einen neuen Anfang geschenkt, der bis in seine Ewigkeit hineinweist.<br />
„Der Herr ist auferstanden –<br />
er ist wahrhaftig auferstanden!“<br />
Herzliche Grüße aus dem Pfarrhaus in Chester Hill!</p>
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		<title>Euer Herz erschrecke nicht</title>
		<link>http://www.kirche-sydney.org.au/2010/02/04/euer-herz-erschrecke-nicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Petzoldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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		<description><![CDATA[
“Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“
(Jahreslosung 2010, Johannes-Evangelium 14,1)

Gründe zum Erschrecken gibt es mehr als genug.  Vieles hat uns im vergangenen Jahr in Angst und Schrecken versetzt – weltweit und hier und da auch ganz konkret in meinem eigenen Leben.
Bischof Markus Dröge (Berlin) schreibt:  Fest steht, dass Ängste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.familie-seibold.de/gunther/t_index.htm"><img class="alignnone size-full wp-image-3125" title="Jahreslosung 2010 - Grafik von Gunther Seibold" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2010/02/Jahreslosung_2010.jpg" alt="" width="401" height="266" /></a></p>
<p style="text-align: center;">“Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“<br />
(Jahreslosung 2010, Johannes-Evangelium 14,1)</p>
<p style="text-align: left;">
<p>Gründe zum Erschrecken gibt es mehr als genug.  Vieles hat uns im vergangenen Jahr in Angst und Schrecken versetzt – weltweit und hier und da auch ganz konkret in meinem eigenen Leben.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Dr%C3%B6ge" target="_blank">Bischof Markus Dröge</a> (Berlin) schreibt:  Fest steht, dass Ängste uns lähmen.  Man sagt nicht umsonst: Der Schreck fährt einem in die Glieder.</p>
<p>Hier setzt die Jahreslosung an. Sie protestiert gegen die kollektive Lähmung.  Der Aufruf „Euer Herz erschrecke nicht!“ zielt auf die menschliche Lebendigkeit.  Der lebendige Rhythmus des Herzens überwindet die lähmende Angst.  Dabei wischt der Glaube an Gott und an Christus den realen Hintergrund unserer Ängste nicht weg, lässt uns aber die Lähmung überwinden.  So wird der Glaube ein Bekenntnis gegen alle Angst und Panikmacherei &#8211; ein Bekenntnis zum erneuten Vertrauen auf die Wirklichkeit des lebendigen Gottes.</p>
<p><span id="more-3126"></span>Ich fand eine Geschichte, deren Verfasser unbekannt ist:  In einem Krankenhaus lag ein Kind, das operiert werden sollte.  Der Vater hatte es ins Krankenhaus gebracht und versuchte, dem Kind Mut zu machen.<br />
„Vater“, sagte das Kind, „ich habe gar keine Angst, wenn du bei mir bleibst.“  Da sagte der Vater: „Gut, ich bleibe bei dir.“  Der Arzt erlaubte es, und so setzte sich der Vater neben sein Kind.  Als das Kind die Narkose bekommen sollte, sah es nochmals den Vater an und fragte: „Vater, bist du da?“  Dann begann die Narkose zu wirken.  „Nun können Sie gehen“, meinte der Arzt, als das Kind eingeschlummert war und die Operation beginnen sollte. „Nein“, antwortete der Vater, „ich habe meinem Kind versprochen, bei ihm zu bleiben, und so möchte ich auch bleiben.“  Die Operation gelang.  Als das Kind aus der Narkose erwachte, hielt der Vater noch immer seine Hand. „Vater, du bist da“, sagte das Kind ganz leise und lächelte.</p>
<p>Aus dem Pfarrhaus in Chester Hill grüße ich Sie mit herzlichen Segenswünschen für die bevorstehende Passions- und Osterzeit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erstes &#8220;Angedacht&#8230;&#8221; von Pfarrer Michael Petzold</title>
		<link>http://www.kirche-sydney.org.au/2009/11/10/erstes-angedacht-von-pfarrer-michael-petzold/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Petzoldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als ich von OLKR Paul Oppenheim angefragt wurde, ob ich in der Deutschen Gemeinde in Sydney die Vakanzvertretung übernehmen würde, war ich freudig überrascht, denn ich bin im März 2002 bereits für einen Kurzbesuch in Sydney gewesen und hatte damals auch am Sonntaggottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee in der Martin-Luther-Kirche teilgenommen. Diesen ersten Eindruck kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2009/11/MichaelPetzold.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2580" title="Pfarrer Michael Petzold" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2009/11/MichaelPetzold.jpg" alt="Pfarrer Michael Petzold" width="304" height="422" /></a></p>
<p>Als ich von OLKR <a href="http://www.ekd.de/personen/oppenheim.html" target="_blank">Paul Oppenheim</a> angefragt wurde, ob ich in der Deutschen Gemeinde in Sydney die Vakanzvertretung übernehmen würde, war ich freudig überrascht, denn ich bin im März 2002 bereits für einen Kurzbesuch in Sydney gewesen und hatte damals auch am Sonntaggottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee in der Martin-Luther-Kirche teilgenommen. Diesen ersten Eindruck kann ich jetzt mit der bevorstehenden Vertretungszeit vertiefen und erweitern. Hatte ich doch miterleben können, wie lebendig sich das Gemeindeleben gestaltet und von wie vielen freiwilligen Helfern alles mitgetragen und mitgestaltet wird. So bin ich gespannt auf den ganzen Umfang der Aufgaben und will mit dazu beitragen, dass zusammen mit Ihnen allen in fröhlicher Dankbarkeit die Gottesdienste und Zusammenkünfte bis zur Ankunft der neuen Pfarrperson im nächsten Jahr gefeiert werden.</p>
<p><span id="more-2581"></span>Ich selbst bin Jahrgang 1944, also seit 1. April dieses Jahres bereits im „tätigen“ Ruhestand, stamme aus Leipzig, habe hier noch zu DDR-Zeiten studiert, war in der Thomaskirche in Leipzig als Vikar und danach am Stadtrand von Leipzig 15 Jahre als Gemeindepfarrer tätig und von 1985 an in der Berliner Charite als Krankenhauspfarrer. Hier, in Ostberlin, habe ich die Wende miterlebt, auch ein wenig mitgestaltet. Von 1972 bis zu unserer Scheidung 1998 war ich verheiratet, wir haben zwei Kinder, die inzwischen erwachsen sind und in Bern, Schweiz und in Berlin leben. 2002 wurde ich von der EKD als Auslandspfarrer in das Deutsche Klinikpfarramt Davos in der Schweiz berufen und bin dort im Hochgebirge auf 1600 m ü.M. mit dem Schwerpunkt Seelsorge über sieben Jahre hinweg an deutschen, niederländischen und schweizer Patienten tätig gewesen – der Abschied jetzt Anfang September ist mir wegen der gewachsenen Verbundenheit nicht leichtgefallen.</p>
<p>In der Seelsorge und im gemeinsamen Nachdenken über die biblische Botschaft sehe ich auch in den bevorstehenden Monaten meinen Schwerpunkt, d. h. dass ich recht schnell zu möglichst vielen von Ihnen Kontakt finden möchte. Geben Sie mir einen kleinen Hinweis oder sagen Sie es mir bei den Begegnungen im Gottesdienst oder in den Gemeindekreisen – ich besuche Sie gern!</p>
<p>Ein Gebet in der Bibel ist mir besonders ans Herz gewachsen, es ist der Psalm 121, den ich wegen der bis zu 3000m hohen Berge, die mich in den letzten Jahren umgeben haben, gern den „Davoser Psalm“ genannt habe – und damit möchte ich Sie alle ganz herzlich begrüßen:<br />
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen und von den Bergen hinauf zu Dir, ich suche Hilfe. Meine Hilfe kommt von Dir, Gott, der Himmel und Erde geschaffen und auch mein Leben in seiner Hand hat. Du bist um mich überall und immer. Du hältst mich fest, lässt meine Füße nicht ausgleiten, lässt mich nicht fallen. Du schläfst und schlummerst nie. Wie ein Schatten schützt Du mich vor der Hitze des Tages. Wie ein Dach gibst Du mir Geborgenheit bei Nacht. Herr, bewahre meine Seele. Begleite mich, wenn ich fortgehe und kehre wieder mit mir zurück. Lass es so sein, jetzt und immer und auch an der Schwelle zur Ewigkeit. Amen</p>
<p style="text-align: right;">Ihr Michael Petzold</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht Gott Fehler?</title>
		<link>http://www.kirche-sydney.org.au/2009/07/01/macht-gott-fehler-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 13:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Wnendt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit 12 Monaten bin ich jetzt Pfarrer hier in dieser Gemeinde. Im Juni letzten Jahres bin ich in Sydney angekommen und jetzt sitze ich in meinem Arbeitszimmer und lasse vor meinem inneren Auge dieses letzte Jahr noch einmal vorbeiziehen. Meine Güte, was war da alles los, privat und gemeindlich.
Die ersten zwei Dienstwochen hatten es gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2009/06/Weg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1838" title="Weg" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2009/06/Weg.jpg" alt="Weg" width="254" height="259" /></a></p>
<p>Seit 12 Monaten bin ich jetzt Pfarrer hier in dieser Gemeinde. Im Juni letzten Jahres bin ich in Sydney angekommen und jetzt sitze ich in meinem Arbeitszimmer und lasse vor meinem inneren Auge dieses letzte Jahr noch einmal vorbeiziehen. Meine Güte, was war da alles los, privat und gemeindlich.</p>
<p>Die ersten zwei Dienstwochen hatten es gleich ziemlich in sich. Wir mussten uns von unserem langjährigen Organisten und Kantor Günther Holler verabschieden, der nach einem Gottesdienst auf der Heimfahrt tödlich verunglückte. Jetzt ist im Mai Angelika Rehnert völlig überraschend gestorben. Angelika, die zusammen mit Dietrich unsere Kirchlichen Nachrichten fast im Alleingang seit mehr als 10 Jahren erstellt hat. 13 weitere Gemeindemitglieder sind in diesem Jahr verstorben. <span id="more-1839"></span>Gemeindemitglieder, zu denen wir als Gemeinde ganz unterschiedlich enge Verbindungen hatten. 15 Familien, deren Leben sich von einem Tag auf den anderen, manchmal sogar von einer Sekunde auf die andere, grundlegend verändert hat. Und ich sitze in meinem Sessel im Arbeitszimmer und mache mir über das Warum und das Wieso Gedanken und finde keine Antwort für mich. Warum ändern sich unsere Lebenssituationen manchmal so abrupt und extrem? Warum bricht ein Lebensgebäude manchmal so plötzlich, unerwartet und endgültig zusammen?</p>
<p>Ich merke wieder einmal, dass auch ich als Pfarrer immer mal wieder vor Fragen kapitulieren muss und mir eingestehen muss, dass mein Hirn zu klein, vielleicht auch zu menschlich ist, um manche Fragen des Lebens beantworten zu können.</p>
<p>In solchen Momenten ohne Antwort fällt mir dann immer ein Lied ein, das ich bei der ersten Beerdigung meines Lebens, die ich bewusst als trauernder junger Mann miterlebt habe, zusammen mit Freunden gesungen habe. Meine erste richtig feste Freundin Anita ist ein paar Monate nachdem wir uns getrennt hatten, während eines Zeltlagers bei einem Autounfall mit 17 Jahren ums Leben gekommen und wir Mitarbeiter haben bei der Beerdigung folgendes Lied gesungen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Erscheinen meines Gottes Wege mir seltsam, rätselhaft und schwer.<br />
Und geh’n die Wünsche, die ich hege, still unter in der Sorgen Meer.<br />
Will traurig schwer der Tag verrinnen, der mir nur Schmerz und Qual gebracht,<br />
dann will ich mich auf eins besinnen, dass Gott nie einen Fehler macht.</p>
<p>Wenn über ungelöste Fragen mein Herz verzweiflungsvoll erbebt,<br />
an Gottes Liebe will verzagen, weil sich der Unverstand erhebt,<br />
dann darf ich all mein müdes Sehnen in Gottes Hände legen sacht,<br />
und dieses sprechen unter Tränen, dass Gott nie einen Fehler macht.</p>
<p>Drum still mein Herz und lass vergehen, was irdisch und vergänglich heißt.<br />
Im Lichte droben wirst du sehen, dass gut die Wege, die er weist.<br />
Und würdest du dein Leben missen, ja, ging’s durch kalte, finstre Nacht,<br />
halt fest an diesem sel’gen Wissen, dass Gott nie einen Fehler macht</p>
<p>Dieses Lied kommt mir immer mal wieder in den Sinn, weil es mich unendlich tröstet, wenn ich wieder einmal etwas im Leben nicht verstehen kann. Wenn ich Fragen im Leben habe, die ich nicht beantworten kann und an denen ich manchmal schier verzweifle.</p>
<p>Auf der anderen Seite merke ich aber auch, wie ich immer wieder sauer werde, weil ich nicht verstehen kann, was an dieser oder jener Lebenssituation, an diesem oder jenem Ereignis Gutes sein soll. Warum etwas so oder so geschehen ist. Ich kann mich dann einfach nicht in Gottes tröstende, helfende Hand fallen lassen, auch wenn ich es gerne wollte.</p>
<p>Zum Glück, oder besser gesagt Gott sei Dank hab ich dann immer wieder den gleichen Gedanken, der mich in solchen trüben Gedankengängen anhalten lässt, der mich immer wieder aufrichtet und mir hilft:<br />
Irgendwann mal, wenn meine Zeit gekommen ist, dann werd ich Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Und dann, so denk ich es mir immer, werde ich ihn definitiv fragen: Warum….??? Und ich bin mir sicher, er wird es mir dann liebevoll erklären und ich werd es endlich verstehen können. Darauf bin ich gespannt!</p>
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		<title>Zukunftsaussichten &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 13:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Wnendt</dc:creator>
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Na, wie waren Weihnachten, Neujahr, der Urlaub und die Ferien? Haben Sie alles gut überstanden? Ist die Urlaubswäsche schon gewaschen, die Bilder vom Strand im Computer drinnen, das Hirn wieder auf Arbeitsmodus eingestellt, damit uns der „normale“ Alltag wieder hat? Für mich klingt das nach wie vor ziemlich ungewohnt. Irgendwie bekomme ich Weihnachten und Neujahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2009/02/wille.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1163" title="Dein Wille Geschehe" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2009/02/wille.jpg" alt="Dein Wille Geschehe" width="306" height="225" /></a></p>
<p>Na, wie waren Weihnachten, Neujahr, der Urlaub und die Ferien? Haben Sie alles gut überstanden? Ist die Urlaubswäsche schon gewaschen, die Bilder vom Strand im Computer drinnen, das Hirn wieder auf Arbeitsmodus eingestellt, damit uns der „normale“ Alltag wieder hat? Für mich klingt das nach wie vor ziemlich ungewohnt. Irgendwie bekomme ich Weihnachten und Neujahr und dann gleich die große Urlaubszeit nicht so richtig zusammen. Es klingt für mich immer noch sehr komisch und auf den Kopf gestellt, aber wir sind ja „down under“!<br />
Für mich ist der Anfang eines Jahres immer sehr spannend. An Silvester hab ich mir heuer beim Feuerwerk an der Harbour Bridge gedacht: „Was wird das Jahr wohl so bringen? Wie wird mein Leben am 31. Dezember 2009 ausschauen, wo werden wir als Gemeinde sein? In welchen Situationen werde ich Gottes unbegrenzte Möglichkeiten dringend brauchen, weil meine kleinen „Dirk-Fähigkeiten“ einfach nicht ausreichen und gut genug sind?<br />
In solchen Momenten würde ich immer mal gerne in die Zukunft schauen wollen und würde gerne wissen wollen, wie mein Leben so in einem Jahr, in 5, 10, 20 oder 30 Jahren wohl aussehen wird.<br />
Ein Jahr pausieren könnte ich mir mal ganz gut vorstellen, damit ich vielleicht wieder das Gefühl habe, bei mir selber zu sein. Einfach nur mal länger Zeit haben, um alles so richtig in Ruhe zu überdenken, alles zu ordnen, was mich beschäftigt.<br />
<span id="more-1162"></span>Tja, und in 30 Jahren müßte ich als Rentner nicht mehr so früh aufstehen wie heute, hätte sicher keinen Terminkalender mehr, der meine Lebenszeit bestimmt und mit dem ich mich innerlich immer mal wieder streite! Arbeiten gehe ich nicht, um meine Brötchen zu verdienen, sondern nur noch aus Spaß und Freude am Predigen und am Gottesdienst feiern.<br />
Und natürlich stelle ich mir auch mehr und mehr die Frage nach meinem Lebensabend. Wie wird mein Leben aussehen wenn ich 90 bin (was ich ja werden will)? Wie jeder stelle ich mir vor, so wie einige aus unserer Gemeinde, im Alter fit, gesund und geistig rege zu sein, bis zuletzt, bis zum Tod.<br />
Aber was kommt danach? Ich kann mir nicht vorstellen, daß danach alles aus ist und nichts mehr von mir bleibt. Ein Leben mit Gott, der meine Seele festhält zwischen Zeit und Raum, über den körperlichen Tod hinaus &#8211; so stelle ich mir meine Zukunft auch von Ostern her vor.<br />
Gott hat Jesus von den Toten auferweckt. Schwer vorzustellen und unmöglich zu beweisen. Für mich muß das aber auch gar nicht bewiesen werden, denn mein Leben wäre eine verdammt kurze Episode, wenn ich mir dieser Zukunft nicht gewiß wäre.<br />
Ich wünsche Ihnen allen eine von Gott gesegnete, österliche Zeit mit vielen guten Gedanken und Menschen, die Ihnen gut- tun.<br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Ihr Dirk Wnendt</em></span></p>
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		<title>Das Licht seiner Geburt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 21:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Wnendt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht ...]]></category>

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Wir sind mitten drin. Die Adventszeit ist da und die Weihnachtstage und der Jahreswechsel kommen immer näher. Wieder einmal ist es uns geschenkt, diese besondere Zeit im Jahresablauf zu erleben. Die vier Kerzen am Adventskranz werden nacheinander angezündet und wir können entdecken, wie das Licht von Weihnachten immer mehr um sich greift und hoffentlich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-863" title="&quot;Lichterbaum&quot;" src="http://www.kirche-sydney.org.au/wp-content/uploads/2008/12/baum.jpg" alt="&quot;Lichterbaum&quot;" width="221" height="302" /></p>
<p>Wir sind mitten drin. Die Adventszeit ist da und die Weihnachtstage und der Jahreswechsel kommen immer näher. Wieder einmal ist es uns geschenkt, diese besondere Zeit im Jahresablauf zu erleben. Die vier Kerzen am Adventskranz werden nacheinander angezündet und wir können entdecken, wie das Licht von Weihnachten immer mehr um sich greift und hoffentlich die Dunkelheit in manchen Herzen vertreibt.<br />
<span id="more-862"></span>Wenn ich allerdings die Nachrichten der letzten Tage verfolge und zum Beispiel sehe, was für Hass in Hebron zwischen Juden und Palästinensern zu Tage kommt, oder erlebe was einige wenige Fanatiker in Mumbai anrichten, oder wie negativ und ängstlich die weltweite Stimmung zu sein scheint, dann glaube ich, ist es gerade jetzt wieder besonders notwendig, sich zu diesem Licht der Geburt Jesu hin zu orientieren. Denn im Grunde liegt es an uns, wie wir mit diesem Licht, mit dieser Friedensbotschaft aus Bethlehem umgehen. Unser Auftrag als Christen, den uns der Mann, dessen Geburtstag wir demnächst feiern, gegeben hat, ist klar: Wir sollen das Licht seiner Geburt aus unseren Kirchen hinaustragen in diese Welt, damit das Licht seiner Friedensbotschaft in den Herzen aller Menschen leuchten kann.<br />
Aber trotz allem hoffe ich, daß wir wieder gemeinsam die Geburt Jesu feiern und in das neue Jahr hineingehen werden mit dem Vertrauen, daß auch das neue  Jahr ein annus domini sein wird, ein Jahr, das dem Herrn gehört, ein Jahr, in dem sein Licht weiter und hoffentlich heller in dieser Welt scheinen wird.<br />
Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und für das Jahr 2009 Gottes reichen Segen. Mag uns allen die Jahreslosung für nächstes Jahr ein wegweisendes, tragfähiges und Mut machendes Wort des Glaubens werden: „Was bei dem Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich“ (<a href="http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/18.html#18,27" target="_blank">Lukas 18, 27</a>)<br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Ihr Dirk Wnendt</em></span></p>
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