
EKD-Ratsvorsitzender traf mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zusammen
Präses Nikolaus Schneider und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, haben sich heute zu einem längeren Meinungsaustausch in St. Peter bei Freiburg getroffen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Fragen aus den Kirchen. Präses Nikolaus Schneider informierte dabei über die Aktivitäten der evangelischen Kirche während der Luther-/Reformationsdekade 2007 – 2017. Erzbischof Robert Zollitsch berichtete von den Bemühungen der deutschen Bischöfe zur Aufklärung und Prävention im Bereich sexueller Gewalt an Minderjährigen. Positiv bewerteten Schneider und Zollitsch die gute Atmosphäre auf dem Münchner Kirchentag: „Es war eindrucksvoll, die große Beteiligung junger Menschen und ihr Beten und Singen zu erleben, das die Generationen verband. Wir freuen uns auf den Evangelischen Kirchentag in Dresden und den Katholikentag in Mannheim, die beide die Erfahrungen von München lebendig erhalten sollen.“
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 15. Juni 2010
in Ökumene |

Kirchentag - “Sonne der Gerechtigkeit” im Nieselregen: Mit einem fröhlichen Festgottesdienst auf der Münchner Theresienwiese ist am Sonntag der 2. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) zu Ende gegangen.
Grau war der Himmel über der Theresienwiese, so grau wie die riesigen Kirchentagstransparente auf der Bühne – doch selbst der hartnäckige Nieselregen konnte die 100.000 Besucher des ÖKT-Schlussgottesdienstes nicht davon abhalten, zum Abschluss des europaweit größten Christentreffens ein fröhliches Fest zu feiern. “Wir durften hier in München abwechslungsreiche und anregende Tage ökumenischer Verbundenheit erleben”, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch.
Bei der Schlussfeier legten Zollitsch sowie der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner sowie der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos das Tagesevangelium aus, den Lobpreis Mariens aus dem Lukasevangelium. Diesem Text war auch das Motto des live in der ARD übertragenen Gottesdienstes entnommen: “Meine Seele preist die Größe des Herrn”. Musikalische und pantomimische Elemente sorgten für den Rahmen – trotz widriger äußerer Bedingungen eine ausnehmend stimmungsvolle Angelegenheit und ein würdiger Abschluss des Kirchentags.
Den vollständigen Artikel von Bernd Buchner finden Sie auf den Internetseiten von evangelisch.de hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 17. Mai 2010
in Ökumene |

Schon vor Ende des Kalenderjahres legt die Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit im Kirchenamt der EKD ihren Jahresbericht 2009 vor. Bischof Martin Schindehütte spricht in seinem Grußwort von einem “intensiven Jahr” und erwähnt dabei u.a. Ratsreisen nach Afrika und in die Türkei, bei denen es um die Vertiefung ökumenischer Partnerschaften und die Stellung neuer Aufgaben ging.
Auch zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise und ihren Langzeitauswirkungen sagt die EKD ein deutliches Wort: “Es ist an der Zeit zu erkennen, dass ungeregelte Märkte nicht von sich aus zum Wohl aller wirken können. Freiheit braucht Regeln.” Oder: “Wo das Geld zum Mittelpunkt wird, wird das Wirtschaften unmenschlich”.
Auf dem 32. Evangelischen Kirchentag in Bremen waren auch Auslandsgemeinden präsent und fanden viele interessierte Besucher. Viele junge Menschen fragten nach den Möglichkeiten eines Praktikums oder eines freiwilligen sozialen Jahres im Ausland.
Hier können Sie weiter lesen »
eingestellt von Dietrich Rehnert am 23. Dezember 2009
in Christliches aus aller Welt, Ökumene |
Kinderbibeltag für Kinder von Klasse 1-5
„Detektiv Pfeife auf den Spuren Nathanaels“
 |
— |
Meisterdetektiv Pfeife hat einen seiner schwierigsten Fälle bekommen. Ein Mann namens Nathanael ist anscheinend entführt worden und er soll ihn finden. Dafür braucht er dringend Unterstützung, deswegen:
Kommt und helft ihm dabei.
- Wann? Samstag 16. Mai 2009, 10.00 – 16.00 Uhr
- Wo? Gnadenfreikirche, 10 Gurney Rd, Chester Hill
- Kosten? $20 pro Kind (darin sind Lunch und Zwischenmahlzeiten enthalten)
|
Anmeldung bitte bis spätestens 11. Mai 2009 bei:
Pastor Dirk Wnendt, 12 Gurney Rd, Chester Hill, NSW 2162 oder in der Schule für mich abgeben!
Das Anmeldeformular kann man hier herunterladen.
eingestellt von Dirk Wnendt am 15. April 2009
in Kirche mit Kindern, Termine, Ökumene |
 |
Sozusagen ein “volles Haus” konnte Regula Scheidegger begrüssen zum ersten Treffen des “Ökumenischen Besuchsdienstes” im katholischen Gemeindezentrum in Croydon in diesem Kalenderjahr. Für Pastor Dirk Wnendt war es die erste Gelegenheit, sich diesem Kreis persönlich vorzustellen. Er sprach eine konkrete Einladung zu seiner persönlichen Einschaltung aus, wenn diese erforderlich oder wünschenswert sei, erst recht angesichts der Tatsache der Vakanz der Pfarrstelle bei den katholischen Gemeinden nach der Berufung von Pfarrer Peter Lang in ein leitendes Amt des Auslandssekretariates der deutschen Bischofskonferenz. Sein Engagement habe keine konfessionelle Präferenz, sondern diene allen Christen.
Es folgte ein Bericht aller aktiven Mitglieder im Besuchsdienst, dann eine offene Aussprache ueber alle problematischen Dinge in diesem diakonischen Dienst. Manchmal ist dieser Dienst nicht einfach angesichts physischer und psychischer Gegebenheiten, doch bleibt er auch in Zukunft ein Stück praktischer Nächstenliebe in den Gemeinden. |
eingestellt von Dietrich Rehnert am 7. März 2009
in Ökumene |

epd-Logo Lüneburg (epd). Der evangelische Bischof Wolfgang Huber setzt auch nach den Auseinandersetzungen um die ultrakonservative Pius-Bruderschaft auf das Bemühen um ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen. Zwar wirke sich die Rehabilitierung von vier traditionalistischen Bischöfen besorgniserregend auf die Ökumene und das Gespräch zwischen den Religionen aus, sagte Bischof Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), in einem Interview der “Landeszeitung Lüneburg” (Freitagsausgabe). Dennoch resigniere er nicht, zumal es zur ökumenischen Zusammenarbeit keine Alternative gebe.
Der Papst habe ihm gegenüber sein Interesse an guten ökumenischen Beziehungen unterstrichen, sagte Huber: “Ich betone allerdings, dass die Bedingungen für ein gedeihliches Miteinander nicht nur von einer Seite bestimmt werden können, sondern dass sie gemeinsam bei gegenseitigem Respekt gefunden werden müssen.” Die Kritik an der Annäherung des Vatikan an die anti-ökumenische Pius-Bruderschaft sei nicht in Ressentiments gegen den Katholizismus begründet, sondern basiere auf der Sorge um die Ökumene.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.
eingestellt von Mathias Burbach am 18. Februar 2009
in Ökumene |