Die Wahl haben…
eingestellt von Dietrich Rehnert am 5. März 2010
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Evangelisch in Sydney
eingestellt von Dietrich Rehnert am 5. März 2010
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Die folgende Geschichte bekam ich von einem verehrten Gemeindemitglied, das kürzlich den 90. Geburtstag feiern konnte:
Ein weiser Häuptling der Cherokee-Indianer spricht mit seinem Enkelsohn. Er erklärt ihm, dass in jedem von uns zwei Wölfe um die Vorherrschaft kämpfen, der böse Wolf und der gute Wolf. Für jeden zählt er die zugehörenden guten bzw. bösen menschlichen Eigenschaften auf. Der Enkelsohn hat gut zugehört und fragt am Ende:
“Welcher Wolf gewinnt?”
Des Grossvaters Antwort:
“Der, den du selber fütterst”.
Den richtigen Wolf zu füttern, ist unsere Aufgabe an jedem neuen Tag.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 26. Februar 2010
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Es ist manchmal ein seltsames Erlebnis mit den Dingen um uns, die wir meistens “Zufälle” nennen. Ein Beispiel dafür: am Donnerstag vergangener Woche hatte ich in einem hiesigen Hausbibelkreis eine Passage des Jakobus-Briefes vorzustellen. Ein Satz traf mich sehr persönlich:
“Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.”
Wie oft bin ich im Weinberg unserer Gemeinde aus Enttäuschung und Zorn den falschen Weg gegangen, habe niemand damit für die Sache Gottes begeistert, sondern nur verletzt. Einen Tag später schickte mir eine gute Freundin aus unserer Gemeinde dieses Zitat ihrer eigenen Tante:
“Man kann aus einem Kind viel herausstreicheln, aber nichts hineinprügeln.”
Will sagen: Liebe ist der Weg, nicht das Gegenteil. Am Sonntag im Gottesdienst hier in der Nähe waren in einer Reihe über die Früchte des Heiligen Geistes “gentleness” und “self-control” die Themen. Ich habe in diesen sogenannten “Zufällen” einmal mehr erfahren dürfen, dass wichtige Worte zur richtigen Zeit zur Saat für Veränderung werden können.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 19. Februar 2010
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In diesem Jahr wird zu seinem 250sten Todestag weltweit des Grafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf gedacht. Auf seinem Gut siedelten sich maehrische Flüchtlinge an und nannten den Ort “Herrnhut”, weil sie in der Hut des Herrn leben wollten.
Auf Zinzendorf gehen die Herrnhuter Losungen zurück, die nun seit 280 Jahren erscheinen, inzwischen in mehr als 50 Sprachen.
Ich lebe mit diesen täglichen kurzen Worten aus dem Alten und Neuen Testament seit Jahrzehnten. Oft sind Zusatztexte dabei. Einen ohne Verfasserangabe fand ich in diesen Tagen und möchten ihn teilen mit den Leserinnen und Lesern des “Wort zum Alltag”.
“Mit dir, Herr, will ich den neuen Tag beginnen. Ich freue mich auf diesen Tag und will mich überraschen lassen. Richte meinen Sinn nach deinem Willen aus. Lass mir gelingen, was ich vorhabe. Hilf mir, in jedem Menschen, dem ich begegnen werde, den Nächsten zu sehen, den du liebst. Lass mich in deiner Liebe bleiben.”
Mit einem solchen Text kann hoffentlich nicht nur ich in jeden neuen Tag gehen.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 12. Februar 2010
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Von einer guten Freundin aus unserer katholischen Schwestergemeinde bekomme ich schon seit Jahren einen täglichen Abreisskalender, auf dem ich schon vielfach nachdenkenswerte Texte gefunden habe, den folgenden gerade in diesen Tagen:
“Was ich gelernt habe, ist, dass die Bekehrungen zumindest eines gemeinsam haben: Es war immer jemand, dem diese Menschen begegnet sind, nicht eine Idee oder ein System.”
Der Text stammt von André Frossard. Er war der Sohn eines der Mitbegründer der kommunistischen Partei Frankreichs und wurde atheistisch erzogen. Mit 20 Jahren fand er zum Christentum und wurde später Mitglied der Académie française. Jede unserer Begegnungen kann Lebenswege verändern, wenn es uns gegeben ist, unser Christsein glaubwürdig zu leben.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 5. Februar 2010
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Heute bekam ich die Geschichte eines jungen Menschen zugeschickt, der aufgrund von Komplikationen bei seiner Geburt lebenslang geistig behindert sein wird. Seine Schwester schildert einige damit verbundene Dinge. Kevin, der behinderte Bruder, glaubt, dass Gott unter seinem Bett wohnt. So ist er ihm ständig nahe und er kann mit ihm reden. Das Gefühl der unmittelbaren Nähe Gottes würde ich nicht als eine Behinderung, sondern als eine Gnadengabe ansehen.
An anderer Stelle heisst es: “he doesn’t know what it means to be discontent”. Wenn wir darüber auch nur einen Moment nachdenken, können wir auch das als eine Gnadengabe ansehen angesichts unserer häufigen Unzufriedenheiten ohne einen ernsthaften Grund.
Dann heisst es von Kevin: “his heart is pure”. Welch eine Aussage! Im Herzen dieses behinderten Menschen gibt es keinen Platz für eigennützige Berechnung, für Vorteilsnahme zu Lasten anderer Menschen usw. .
Mir sind die Einschränkungen des behinderten Lebens durchaus bewusst; ich will sie auch nicht wegreden. Und doch darf die Frage erlaubt sein, ob wir “Gesunden” nicht doch manchmal behinderter sind als Kevin.
Die vollständige Geschichte von Kelly Adkins finden Sie hier.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 29. Januar 2010
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Seit einiger Zeit bekomme ich regelmässig den Newsletter der ökumenischen monastischen Gemeinschaft von Taizé in Burgund. Vor fünf Jahren waren es Entsetzen und Trauer gewesen, als deren Gründer Frère Roger, ein Mensch voller Güte, während eines Gottesdienstes von einer geistesgestörten Frau ermordet wurde.
Faszinierend für mich ist immer wieder die Wirkung dieser Gemeinschaft vor allem auf junge Menschen aus der ganzen Welt. In einem ihrer Berichte in der vergangenen Woche war vom “Geist des Dienens” die Rede gewesen. Das hat mich besonders nachdenklich gemacht. Wenn eine qualifizierte Minderheit junger Menschen sich innerhalb einer Welt des Verdienens darüber ernsthaft Gedanken macht, lässt das Hoffnungen für die Zukunft aufkommen.
Aus einem in der eigenen Person erst einmal verwurzelten “Geist des Dienens” ist es ja “nur” noch ein Schritt zu Taten des Dienens.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 22. Januar 2010
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In diesen Tagen und Wochen des Beginns eines neuen Jahres ist mir ein Buch in die Hände gefallen aus dem Schaffen eines Autors, der uns allen auf unterschiedliche Weise bekannt sein wird : Carl Zuckmayer ist uns ja nicht nur aus seinem “Fröhlichen Weinberg” ein Begriff, sondern mindestens auch aus des “Teufels General” und vielen anderen Werken. In seinem Nachlass im amerikanischen Exil fand sich ein “Vermonter Roman” mit diesem Text:
“Denn nicht die Dinge sind schön, sondern der Traum von den Dingen.”
Ich fühlte mich erinnert an das Höhlengleichnis von Plato, in dem der Abglanz der Dinge für
die Wirklichkeit gehalten werden könnte. Ich nehme es aber nun für ganz konkret. Unser Traum von dem beginnenden Jahr soll uns halten, begleiten, Kraft geben, gelegentlich auch gegen jede Vernunft.
Das wünsche ich mir selbst und allen Leserinnen und Lesern des “Wort zum Alltag”.
eingestellt von Dietrich Rehnert am 15. Januar 2010
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Jesus Christus spricht: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich."
Die Bibel: Johannes 14, 1